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Sämtliche Tools innerhalb von Diamond öffnen sich jetzt in „Views“ (Ansichten), die in einer gemeinsamen Diamond-Anwenderschnittstelle integriert sind und in separaten Fenstern dargestellt werden können. Neue Funktionen wie die Views-Startseite und Reports (Berichte) ermöglichen den leichten Zugriff auf Informationen. Die Anwenderschnittstelle von Diamond bietet einige wichtige Vorteile:
- gemeinsamer Anzeigeort von Menüs und Buttons für alle Views.
- drei Unterteilungen der Anwenderschnittstelle für Tools, Projekte und Ausgabe:
- Tool View Window Pane - Ansicht von Tools verwalten,
- Project View Window Pane - Views wie Datei-Listen und Prozess-Views verwalten,
- Output View Window Pane - Views wie Ausgänge, Fehler, Warnungen und TCL-Konsole verwalten
- Start Page stellt die direkte Verbindungen zum Öffnen von Projekten, zum Importieren von Projekten aus vorherigen Entwicklungsumgebungen, zur Onlinehilfe und für Software-Updates zur Verfügung
- Report View dient als zentralisierter Ort für sämtliche Reports der Implementierungs-Tools.
Die Anwenderschnittstelle von Diamond bietet auch neue Views, die spezifische Tasks einfacher machen. Zusätzlich zu den neuen Views Start-Page und Report ermöglicht der ECO-Editor und Programmierer für einige gemeinsame Funktionen das direkte Editieren der physikalischen Netzliste sowie eine schnellere Möglichkeit zur Reprogrammierung eines FPGAs, wenn das ursprüngliche Setup erst einmal abgeschlossen ist.
Verbesserter Design-Flow spart Zeit ein
Beim Design-Flow wurden drei Verbesserungen in den Bereichen Timing-Analyse, Simulationsexport und TCL-Scripting vorgenommen.
Der neue View Timing-Analyse bietet eine leicht nutzbare grafische Umgebung zur Navigation durch die Timing-Information. Wählt man eine Einschränkung, besteht die Möglichkeit, den Timing-Pfad, detaillierte Pfade und Views der Pfad-Schematics zu sehen. Timing-Einschränkungen lassen sich so verhindern, die Analyse kann dann erneut durchlaufen werden, ohne dass hierfür ein Update der Implementierung nötig ist. Dies kann bei jeder Timing-Analyse Zeit einsparen.
Eine weitere Verbesserung ist der Export von Designs in Simulatoren mit Hilfe des Simulation-Wizards. Dieser führt die Anwender durch alle Schritte, die für den Export eines Designs in einen Simulator mit dem erforderlichen Format notwendig sind. Beispiele für derartige Formate sind RTL-Design oder Gate-Level Timing-Design (Timing-Design auf Gatterebene).
Die Diamond-Software bringt aber auch neue Möglichkeiten für das Scripting des Design-Flows mit sich. Diamond-spezifische TCL-Befehls-Lexika sind für Projekte, Netzlisten, HDL-Code-Überprüfung, Leistungsberechnungen sowie das Einfügen von Debugging-Elementen in die Hardware und deren Analyse erhältlich. Zusätzlich zur TCL-Konsole in der Diamond-Umgebung ermöglicht eine separate TCL-Konsolenumgebung es den Skripten, unabhängig von der vollen grafischen Anwenderschnittstelle zu laufen.
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