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Wenn Funktionen genau abgebildet werden müssen
Mit Trueform werden gute Signal-Eigenschaften erreicht. Eine genaue Funktionsnachbildung mit den in den Arbiträrgenerator eingegebenen Stützstellen, Pulse mit einer größeren Bandbreite bei einem um den Faktor 10 geringeren Jitter, eine um den Faktor 5 geringere Verzerrung und eine Amplitudenauflösung von 16 Bit innerhalb der Ausgangsspannungsbereiche von minimal 1 mV bis maximal 10 V. In der Industrie-Elektronik werden oft Pulsbreiten oder Pulsbreiten-Modulations-Steuerungen angewendet. Mit diesen Signalgeneratoren sind sie direkt erzeugbar. Für komplexe Signale sind Zwei-Kanal-Arbiträrfunktionen als Summensignal am Ausgang verfügbar.
Komplexe Funktionen generieren
Im Telekommunikations-Bereich werden häufig zum Test PRBS-Sequenzen benötigt, die sich mit diesem Generator von PN7 bis PN23 erzeugen lassen. Es können sowohl der PN-Typ, die Bitrate und die beiden Flanken-steilheiten eines Pulses definiert werden. Die Pulsfrequenz bleibt bei den 30-MHz-Versionen bei 30 MHz respektive bei den 20-MHz-Versionen bei 20 MHz. Die Frequenzen reduzieren sich nicht wie bei vielen anderen Generatoren dieser Preisklasse. Auch die Anstiegs- und Abfallzeiten lassen sich jeweils unabhängig voneinander und unterschiedlich einstellen. Um die Grenzen eines (Telekommunikations-)Moduls oder Systems auszutesten, lässt sich den Pulsen Rauschen beimischen, so dass Augendiagramm-Messungen durchgeführt werden können.
Mathematische Funktionen sind auf die beiden Kanäle anwendbar; dabei sind die Amplituden und die Frequenz jedes einzelnen Kanals frei einstellbar sowohl auch die Startphase als auch der Phasenhub lassen sich unabhängig voneinander bestimmen. Dadurch sind sehr komplexe Funktionen realisierbar.
Standardmäßig verfügt der integrierte Arbiträrgenerator über 1 Mio. Stützpunkte und kann optional auf 16 Mio. ausgebaut werden. Es lassen sich bis zu 512 Signalsequenzen programmieren, die nacheinander beliebig verschachtelt abgerufen werden können. Eine interessante Anwendung ist es, wenn kardiologische Anomalien dargestellt werden sollen, die unbestimmt in einer Reihenfolge normaler kardiologischer Abfolgen eingebaut werden können. Damit lässt sich sehr einfach testen, ob eine Schaltung oder ein Modul diese kardiologische Anomalie-Sequenz zielsicher erkennt und entsprechend alarmiert.
* Klaus Höing ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei dataTec in Reutlingen zuständig.
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