Intelligente Fertigung SMT Analytics erkennt Engpässe und optimiert die Linienbalance

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Die Softwarelösung SMT Analytics von ASMPT bietet neue Analysefunktionen, die mithilfe von künstlicher Intelligenz Transparenz und Liniendurchsatz steigern sollen. Dazu dient der neue Anwendungsfall Line Balance Analysis, der die stationsübergreifende Analyse der zeitlichen Auslastung erlaubt.

Die Theoretical Cycle Time Comparison in SMT Analytics stellt Abweichungen zwischen aktuellen und optimalen Zykluszeiten sowohl grafisch als auch tabellarisch dar und ermöglicht es Anwendern, Optimierungspotenziale schnell und gezielt zu erkennen.(Bild:  ASMPT)
Die Theoretical Cycle Time Comparison in SMT Analytics stellt Abweichungen zwischen aktuellen und optimalen Zykluszeiten sowohl grafisch als auch tabellarisch dar und ermöglicht es Anwendern, Optimierungspotenziale schnell und gezielt zu erkennen.
(Bild: ASMPT)

Wenn die Fertigung in Deutschland von Digitalisierung spricht, wird oft in kleinen Schritten gedacht, wie etwa der Anschaffung eines ERP-Systems. An den Einsatz von künstlicher Intelligenz ist in vielen kleineren Unternehmen gar nicht zu denken, weil häufig der Anwendungsfall bisher nicht klar erkennbar ist. Wer allerdings Systeme von ASMPT SMT Solutions in seinen Linien einsetzt, ist wahrscheinlich bereits einen Schritt weiter.

Die Softwarelösung SMT Analytics dient der Planung, Steuerung, Analyse und Optimierung der Prozesse auf dem Shopfloor. Die Verantwortlichen von ASMPT teilen mit, dass SMT Analytics jetzt mit einem erweiterten Funktionsumfang zur Verfügung steht. So wurden die bereits bestehenden Use Cases Theoretical Cycle Time Comparison und Reject Analysis funktional erweitert.

Optimierung in der Auslastung

Die erweiterte Theoretical Cycle Time Comparison macht sichtbar, wo Programmeinstellungen vom theoretischen Optimum abweichen und damit über viele Bestückzyklen hinweg ungenutztes Effizienzpotenzial verursachen.  Die erweiterte Reject Analysis ermöglicht nun kostenbasierte Auswertungen und verknüpft diese direkt mit wartungsrelevanten Anlagendaten wie Status, Zyklen und Intervallen.

Neu ist der Anwendungsfall Line Balance Analysis. Der Use Case macht Abweichungen zwischen realen und geplanten Zykluszeiten sichtbar und zeigt, welche Stationen den Durchsatz begrenzen und die Linienbalance beeinflussen. Dafür werden die tatsächlichen Zykluszeiten eines Produkts an jeder Station mit Referenzwerten aus WORKS Programming verglichen.

Schließlich analysiert das KI-gestützte Reporting die Produktionsdaten automatisch und leitet daraus priorisierte Handlungsempfehlungen zur Verbesserung von Performance, Effizienz und Anlagenverfügbarkeit ab. Dazu verspricht ASMPT: „Darüber hinaus wird SMT Analytics künftig auch die Einbindung von Maschinen anderer Hersteller unterstützen, sofern diese das IPC-2591-CFX-Protokoll nutzen. Damit wird eine durchgängige Analyse und Optimierung auf Linienebene ermöglicht.“ (sb)

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