Signalgenerator Der SDG1000X Plus mit 16 Bit für eine detaillierte Signalerzeugung

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Mit dem Signalgenerator SDG1000X Plus bietet Siglent ein Gerät mit einer vertikalen Auflösung von 16 Bit, eine Abtastrate von 1 GS/s sowie acht Millionen Speicherpunkten pro Kanal. Abgerundet wird das Gerät durch PRBS-Signalerzeugung und es unterstützt verschiedene Modulationen.

Der Signalgenerator SDG1000X Plus unterstützt Multipuls-Ausgabefunktionen mit schnellen Anstiegs- und Abfallzeiten. Die maximale Ausgangsfrequenz beträgt 60 MHz.(Bild:  Siglent)
Der Signalgenerator SDG1000X Plus unterstützt Multipuls-Ausgabefunktionen mit schnellen Anstiegs- und Abfallzeiten. Die maximale Ausgangsfrequenz beträgt 60 MHz.
(Bild: Siglent)

Für eine genaue Signalemulation und -analyse sind eine hohe vertikale Auflösung und eine geeignete Abtastrate erforderlich. Die Serie SDG1000X Plus verfügt über ein Abtastsystem mit einer vertikalen Auflösung von 16 Bit und einer Abtastrate von 1 GS/s. Das ermöglicht eine präzise Ausgabe feinster Signaldetails und garantiert eine hohe Wiedergabetreue. Aus diesem Grund eignet sich die Serie für Anwendungen, die eine detaillierte Signalerzeugung erfordern. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung und der Test von Kommunikationsgeräten.

Die vertikale Auflösung von 16 Bit sowie die Abtastrate von 1 GS/s erlaubt es, feinste Signaldetails zu erkennen.(Bild:  Siglent)
Die vertikale Auflösung von 16 Bit sowie die Abtastrate von 1 GS/s erlaubt es, feinste Signaldetails zu erkennen.
(Bild: Siglent)

Mit acht Millionen Speicherpunkten pro Kanal kann der SDG1000X Plus lange und komplexe arbiträre Signale erzeugen, die für Tests in anspruchsvollen Anwendungen benötigt werden. Die Geräte ermöglichen die Simulation detaillierter modulierter Signale und Impulsfolgen, die für die Verifikation und Sicherstellung der Leistungsfähigkeit moderner Kommunikationssysteme entscheidend sind.

Der Generator eignet sich auch für Chip-Tests in der Halbleiterindustrie, bei denen es auf exaktes Timing und präzise Amplitudensteuerung ankommt. Auch Forscher im biomedizinischen Bereich profitieren vom SDG1000X Plus. Durch die Möglichkeit, komplexe bioelektrische Signale zu simulieren, unterstützt er die Analyse der elektrischen Signalübertragung in lebenden Organismen und erleichtert die Entwicklung innovativer medizinischer Geräte.

Pseudozufällige binäre Sequenzen bis 40 MBit/s

Der SDG1000X Plus unterstützt schnelle pseudozufällige binäre Sequenzen (PRBS).(Bild:  Siglent)
Der SDG1000X Plus unterstützt schnelle pseudozufällige binäre Sequenzen (PRBS).
(Bild: Siglent)

Der Generator unterstützt Pseudo Random Binary Sequence (Pseudozufällige Binärsequenz), konkret die Signalerzeugung von PRBS3 bis PRBS32 und kann schnelle pseudozufällige binäre Sequenzen mit Bitraten von 1 µBit/s bis 40 MBit/s erzeugen. Damit eignet sich der Generator für Tests an seriellen Hochgeschwindigkeits-Kommunikationssystemen. Ob bei Protokollen wie Ethernet, USB oder HDMI – das SDG1000X Plus ermöglicht die Simulation realer Kommunikationsumgebungen, sodass Entwickler potenzielle Schwachstellen frühzeitig erkennen können. Mit integrierter Logikpegelunterstützung für TTL, LVCMOS und andere Standards erzeugt das Gerät problemlos Differenzsignale und ist somit besonders geeignet für Anwendungen, die ein hohes Gleichtaktunterdrückungsverhältnis erfordern.

Der SDG1000X Plus bietet eine Multipuls-Ausgabefunktion mit sehr schnellen Anstiegs- und Abfallzeiten von 10 ns. Jeder Impuls lässt sich individuell konfigurieren, wodurch Entwickler exakte Gate-Ansteuerungssignale erzeugen können. Damit können dynamische Schalteigenschaften von Komponenten wie IGBTs und MOSFETs gemessen und analysiert werden. Diese Funktion erhöht die Effizienz und Genauigkeit bei Tests an Elektronikkomponenten erheblich und ermöglicht eine detaillierterte Charakterisierung wichtiger Bauteileigenschaften.

Sweep- und Burst-Modi sowie verschiedene Modulationen

Lineare- und logarithmische Sweep-Modi sowie N-Zyklus- und Gated-Burst-Modi unterstützt der Generator.(Bild:  Siglent)
Lineare- und logarithmische Sweep-Modi sowie N-Zyklus- und Gated-Burst-Modi unterstützt der Generator.
(Bild: Siglent)

Zu den unterstützten Modulationsverfahren gehören AM, DSB-AM, FM, PM, ASK, FSK, PSK und PWM.(Bild:  Siglent)
Zu den unterstützten Modulationsverfahren gehören AM, DSB-AM, FM, PM, ASK, FSK, PSK und PWM.
(Bild: Siglent)

Außerdem unterstützt der Generator sowohl lineare als auch logarithmische Sweep-Modi sowie N-Zyklus- und Gated-Burst-Modi. Dank der drei möglichen Triggerquellen (intern, extern und manuell) kann der Benutzer die Einstellungen flexibel an die jeweilige Testumgebung anpassen. Dies verbessert die Effizienz und den Arbeitsablauf deutlich.

Hinzu kommt eine Vielzahl analoger und digitaler Modulationsarten, darunter AM, DSB-AM, FM, PM, ASK, FSK, PSK und PWM. Damit eignet er sich für Anwendungen von der Audiosignalverarbeitung bis zur drahtlosen Kommunikation. Ingenieure können problemlos externe Signalquellen für die Modulation integrieren und damit komplexe Testanforderungen flexibel und effizient abdecken.

Die integrierte Webserver-Funktion ermöglicht es, das Gerät aus der Ferne zu steuern und zu konfigurieren. Ideal für Testumgebungen, in denen Parameter oft angepasst werden müssen. (heh)

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