Schütz

Sicherheit durch ferngesteuertes Schalten von Solarsträngen

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Gängige Fehlermechanismen in Solarinstallationen

In einer Solarinstallation können verschiedene Fehlermechanismen auftreten, die beherrscht werden müssen:

Abschattungen: durch die Abschattung eines Moduls wird der Strom des betroffenen Strings stark reduziert. Die MPP-Steuerung erhöht somit die Spannung auf nahe dem Leerlaufwert. Dies kann zu einer Umpolung des verschatteten Moduls führen.

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Hot Spots: durch Produktionsfehler oder Alterungsprozesse kann es in einem Modul zum sog. „Hot Spot“ kommen. Hier steigt die Temperatur stark an und ein Brand kann verursacht werden.

Rückströme: weist ein PV-String durch ein Problem einen kleineren Strom auf als die anderen, parallel verschalteten Strings, so kommt es zu Rückströmen mit Werten des Vielfachen eines Stringstromes. Dieses soll durch Sicherungen oder Strangdioden verhindert werden.

Brandfall: wenn das Gebäude selbst brennt, stellt die Solarinstallation eine potentielle Gefahr für die Feuerwehr dar.

Temperatur im Generatoranschlusskasten: wenn Sicherungen oder Dioden falsch ausgelegt wurden oder an der Grenze betrieben werden, können anomal hohe Temperaturen im Generatoranschlusskasten erzeugt werden.

Um die o.g. Konditionen sicher zu beherrschen und schnell reagieren zu können empfiehlt sich der Einsatz von Relais. Diese können entweder im Wechselrichter, im Generatoranschlusskasten oder in einer Schaltbox nahe dem PV-Generator implementiert werden.

Das EP-Relais ist ein DC-Schütz, dessen Kontakte unter Wasserstoffatmosphäre arbeiten. Somit wird der entstehende Lichtbogen schnell gekühlt.

Zusätzlich werden sogenannte Blasmagnete eingesetzt, um den Lichtbogen schnell von den Kontakten abzulenken, effektiv zu verlängern und somit schnell zu löschen. Diese Relaisserie beherrscht Lasten bis 300 A/1000 VDC sicher und weist geringe Ansteuerleistungen auf.

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