Breitband-Powerline Serielle RS-485-, RS-232- oder CAN-Telegramme übertragen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Mit speziellen Modulen von I2SE lassen sich über das Stromnetz Daten mit einer Geschwindigkeit von 10 MBit/s übertragen. Zudem gibt es ein Modul speziell für die Beleuchtungstechnik.

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XPL Rail 4M - IO600 leitet digitale und analoge Signale über Powerline weiter.
XPL Rail 4M - IO600 leitet digitale und analoge Signale über Powerline weiter.
(Bild: I2SE GmbH)

Die Stromleitung zum Datenaustausch für Automationszwecke zu nutzen ist ein eleganter Weg, um die Kosten für Verkabelung zu sparen. Diesen Vorteil kombiniert I2SE mit seiner Software und realisiert den Zugriff auf jeden Teilnehmer per Internetprotokoll.

Die Basis für die Technik bildet der Powerline-Chip QCA7000 von Qualcomm, der als HomePlug GreenPHYTM auch HomePlug AV-kompatibel ist. Damit sind alle I2SE-Geräte der XPL-Serie mit den derzeit handelsüblichen Ethernet zu Powerline-Übertragern koppelbar. Die Breitbandkommunikation ermöglicht Datenraten bis 10 MBit/s und ist für viele Automationsanforderungen geeignet. Die XPL-Rail-Gerätefamilie umfasst derzeit Hutschienenmodule für serielle RS-485-, RS-232- oder CAN-Telegramme sowie einem Modul mit sechs frei konfigurierbaren IOs. Diese arbeiten als digitale Ein- oder Ausgänge bzw. als analoge 0-10-V-Eingänge. Zudem gibt es ein Modul mit drei Relais- und drei 0-10-V-Ausgängen. Dieses Modul wurde speziell für Beleuchtungsanwendungen entwickelt, um drei Beleuchtungsstränge per 0-10-V-Signal zu dimmen, sie aber zusätzlich komplett vom Netz trennen zu können. In diesem Fall werden die Geräte direkt miteinander gekoppelt.

Die Kommunikation erfolgt über virtuelle Kanäle, die man jeder seriellen Schnittstelle oder jedem IO zuordnen kann. Über eine Stromleitung können mehrere Gruppen serieller Geräte direkt miteinander kommunizieren, ohne dass sie sich gegenseitig beeinflussen. Eine Zentrale kann per Ethernet und Ethernet zu Powerline-Adapter eingebunden werden.

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