Selektiv-Lötanlage SEHO ergänzt Selektiv-Lötanlage GoSelective um neue Funktionen

Redakteur: Claudia Mallok

Die SEHO Systems GmbH in Kreuzwertheim hat das Selektiv-Lötsystem GoSelective light mit neuen Funktionen ausgestattet. Um die neuen Vorteile der Miniwellen-Lötanlagen auch über den Namen zu kommunizieren, wurde die Anlage umbenannt in GoSelective und SelectiveLine.

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Die bisherige GoSelective light Stand-Alone heißt jetzt GoSelective und die bisherige GoSelective light Inline wurde zur SelectiveLine, um die Inline-Fähigkeit und das modulare Konzept herauszustellen. Der modulare Aufbau erlaubt, die diese Selektiv-Lötanlage mit zusätzlichen Fluxer- und Vorheizmodulen bis zur kompletten Fertigungslinie auszubauen.

Durch den hochpräzisen Miniwellen-Lötprozess verfügen die GoSelective und SelectiveLine über maximale Flexibilität und sind damit ideal für hohe Produktvielfalt bei kleinen und mittleren Losgrößen geeignet. Die Anlagen sind mit einem präzisen Portal-Achsensystem zur exakten Positionierung der verschiedenen Arbeitsstationen ausgestattet und können sowohl Leiterplatten bis 500 mm x 500 mm als auch Baugruppen in Werkstückträgern verarbeiten. Zudem sind die Anlagen prädestiniert für bleifreie Lote.

Automatische Lagekorrektur über Fiducial-Erkennung sowie Echtzeit- und Echtmengen-Fluxerkontrolle

Für maximale Prozesszuverlässigkeit sorgen die automatische Lagekorrektur über Fiducial-Erkennung, eine Prozessvisualisierung, das komfortable, einfach zu bedienende Offline-Teach-Programm und viele andere Funktionen.

Das SelectiveLine Anlagenkonzept ist für den Inline-Betrieb ausgelegt und lässt sich mit wachsendem Fertigungsvolumen individuell ausbauen. Das SelectiveLine Konzept umfasst drei Basismodule: das SelectiveLine-Lötmodul, ein separates Fluxermodul und ein Vorheizmodul. Diese Module können individuell oder als komplette Fertigungslinie angeordnet werden.

Die SelectiveLine kann darüber hinaus mit der Echtzeit- und Echtmengenüberwachung für Drop Jet Fluxer ausgestattet werden, die mit dem NPI Award 2010 ausgezeichnet wurde. Bei dieser neuen Flussmittelkontrolle wird nicht nur die Funktion der Fluxerdüse überwacht, sondern tatsächlich die Menge jedes einzelnen Tropfens, der während des Prozesses gejettet wird, gemessen. Der gemessene Wert wird mit einem vorher eingelernten Referenzwert verglichen. Bei Abweichung erfolgt die Ausgabe einer Fehlermeldung und die Software zeigt zudem die genaue Position auf der Baugruppe an, an der nicht korrekt gefluxt wurde.

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