Schaltungstipp

Schleifengespeistes Thermoelement-Temperaturmesssystem mit ARM Cortex-M3

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Kommunikationsbereich

Der PWM-gefilterte Ausgang muss eingestellt werden, um 4 mA bei der Minimal- und 20 mA bei der Maximaltemperatur zu gewährleisten. Eine Kalibrationsroutine wird zur Verfügung gestellt. Sie kann mit dem Parameter #define CalibratePWM leicht einbezogen oder entfernt werden.

Zum Kalibrieren der PWM muss das Schnittstellenboard (USB-SWD/UART) mit J1 und mit dem USB-Port eines PC verbunden werden. Ein COM-Port-Viewer-Programm, zum Beispiel HyperTerminal, kann verwendet werden, um die Kalibrierungsmenüs zu betrachten und durch die Kalibrierungsroutinen zu navigieren.

Beim Kalibrieren der PWM sollten die Ausgänge VLOOP+ und VLOOP– an ein Strommessgerät mit hoher Genauigkeit angeschlossen werden. Der erste Teil der PWM-Kalibrierungsroutine stellt den DAC für einen Ausgangsstrom von 20 mA ein. Der zweite Teil der PWM-Kalibrierungsroutine stellt die PWM auf einen Ausgangsstrom von 20 mA ein. Der PWM-Code zur Einstellung von Ausgangsströmen von 4 und 20 mA wird im Flash-Speicher abgelegt.

Der UART ist für eine Übertragungsrate von 19.200 Baud, 8 Datenbit, keine Parität und keine „Flow Control“ konfiguriert. Falls die Schaltung direkt an einen PC angeschlossen wird, kann ein Programm wie HyperTerminal oder CoolTerm zum Betrachten von Kommunikationsports verwendet werden, um die an den UART geschickten Resultate zu betrachten (Bild 3).

Zur Eingabe der von den Kalibrierungsroutinen benötigten Zeichen gibt man das jeweilige Zeichen in das Terminalprogramm ein. Dieses Zeichen wird dann vom UART-Port des ADuCM360 empfangen.

Nach der Kalibrierung schaltet der Demo-Code für weitere Energieeinsparungen den UART-Takt ab.

Kalibrierungskoeffizienten werden in Flash-Speichern abgelegt. Daher ist es nicht erforderlich, bei jedem Einschalten des Boards eine Kalibrierung durchzuführen. Es sei denn der Pegel von VLOOP wird verändert. Bild 4 zeigt ein Flussdiagramm.

Häufige Varianten: Diese Schaltung beinhaltet den Footprint für HART-Kommunikation und für eine externe Referenz.

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