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Das Testgeschehen läuft geordneter ab
Beim EOL-Test eines Multimedia-Hubs für Fahrzeuge der Luxusklasse kam der schaltbare USB-Hub erstmals zum Einsatz. Das Testgeschehen lief jetzt geordneter ab, weil die USB-Kanäle gezielt und nach Plan ein- und ausgeschaltet werden können mit automatischem An- und Abmelden der USB-Geräte. Speziell bei diesen Funktionen traten ohne die Steuerung über den USB-Hub Probleme beim wiederholten Aus- und Einschalten auf, die unweigerlich zur Störung des Prüfablaufes nach einigen Prüfvorgängen führen.
Die Ausgänge des Multimedia-Hubs können über die rechnergesteuerte USB-Kanalumschaltung mit unterschiedlichen Einheiten versorgt und geprüft werden. Dazu gehören Schalten von USB-Sticks, USB-Speicherkarten, Mobiltelefonen oder PDAs an den zu prüfenden USB-Anschluss. Über die elektronische Steuerung des Hubs werden die Schaltvorgänge störungsfrei durchgeführt und sind reproduzierbar.
Der Testablauf mit den USB-Hubs
Über die zusätzlichen Schaltkanäle können Belastungen an den USB-Spannungsquellen simuliert und gemessen werden. Möglich ist ebenfalls die Verteilung von verschiedenen Prüfspannungen auf die zu prüfenden Devices über verschiedene Hubs mit unterschiedlichen Spannungen. Während des RunIn-Tests werden viele Prüflinge gleichzeitig stimuliert und gemessen.
Über mehrere Hubs werden die Prüflinge mit unterschiedlichen Versorgungsspannungen beaufschlagt. Die an die Relaismatrix angeschlossene Quelle/Senke kann über ihre eigene Steuerung Spannungs- und Belastungsprofile fahren. An den USB-Ausgängen werden die Steuerkanäle der Prüflinge über das Prüfprogramm auf mehrere USB-Rechnerschnittstellen geschaltet. Die Hubs schalten im Testprogramm die Kanäle auf den Prüfrechner und stellen sicher, dass die richtigen Messwerte zu dem gemessenen Prüfling zugeordnet werden. Eine zentrale Prüfstands-Software steuert nicht nur die USB-Hubs, sondern die externen Stromversorgungen und den Klimaschrank. Während der Temperaturprüfung von –40 bis 80 °C werden die Tests wiederholt durchgeführt und die Messwerte in einer Datenbank abgespeichert.
Die befehlsgesteuerte Simulation der verschiedenen USB-Betriebsarten und der Ladefunktionen hilft, flexibel die unterschiedlichsten Einheiten mit USB-Kommunikation zu testen. Mit dem mitgelieferten Hub-Monitor lässt sich das Gerät bedienen. Über den TestManager oder Fremdsoftware wie LabView, Microsoft Visual Studio, C#, C++, Visual Basic, Microsoft Office oder Open Office kann der Hub-Monitor komplett ferngesteuert werden. Als Interface kommt der COM/DCOM oder eine Net-Assembly zum Einsatz. Eine virtuelle COM-Schnittstelle ist implementiert, damit der USB-Hub unter Linux betrieben werden kann. Nicht benötigte USB-Geräte werden getrennt. Zudem lässt sich der Hub als Ladestation für batteriebetriebene USB-Geräte verwenden und das alleinstehend ohne USB-Host.
* Bruno Hörter ist Geschäftsführender Gesellschafter bei der MCD Elektronik GmbH in Birkenfeld.
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