Firmenausgründung Rydberg Photonics entwickelt photonische Architekturen für Quantentechnologien

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Das Berliner Start-up Rydberg Photonics entwickelt eine neue Generation kompakter, skalierbarer und robuster photonischer Entwicklungen. Derzeit stehen hybrid-integrierte Lasersysteme und optische Frequenzreferenzen im Mittelpunkt, die als Schlüsselkomponenten für Quantenanwendungen von der Sensorik bis zum Computing dienen.

Mikrointegration ist der Schlüssel zu ebenso kompakten wie robusten photonischen Modulen für Anwendungen in den Quantentechnologien.(Bild:  FBH/schurian.com)
Mikrointegration ist der Schlüssel zu ebenso kompakten wie robusten photonischen Modulen für Anwendungen in den Quantentechnologien.
(Bild: FBH/schurian.com)

Rydberg Photonics ist ein Spin-off des Berliner Ferdinand-Braun-Instituts (FBH) und ebnet den Weg für eine neue Generation kompakter, skalierbarer und robuster photonischer Entwicklungen. Grundlage dafür ist die hybride Mikrointegrationstechnologie des FBH, die seit über zehn Jahren mit Unterstützung der Deutschen Raumfahrtagentur DLR weiterentwickelt wird.

Mithilfe dieser Technologie ist Rydberg Photonics in der Lage, komplexe photonische Architekturen in präzisionsgefertigte und industrietaugliche Anwendungen zu überführen. Das Unternehmen entwickelt Systeme, die den hohen Ansprüchen kommender Quantentechnologien an Baugröße und Leistungsfähigkeit gerecht werden. Ihr technischer Vorteil: Die Systeme genügen den hohen Anforderungen kommender Quantentechnologien in Bezug auf Baugröße und Performance. Das reicht von der Sensorik bis hin zu Quantentechnologie.

Von der Forschung zur praktischen Anwendung

Rydberg Photonics verwertet die umfangreiche, zukunftsorientierte Forschung des FBH, um integrierte Photonik-Entwicklungen für die Elektronikbranche bereitzustellen. Andreas Wicht, Mitbegründer und Leiter des Joint Lab Quantum Photonic Components, betont: „Unsere Priorität ist die schnelle, industriekompatible Bereitstellung von kompakten, skalierbaren und stabilen photonischen Systemen, um die kommerzielle Nutzung von Quantentechnologien voranzutreiben.“ Günther Tränkle, Geschäftsführer von Rydberg Photonics, ergänzt: „Durch die Verbindung solider technischer Grundlagen mit unternehmerischer Innovation wollen wir zur Entwicklung der globalen Quantentechnologie maßgeblich beitragen.“

Die Produktentwicklung konzentriert sich auf hybrid-integrierte Lasersysteme mit schmaler Linienbreite, hoher Leistung und abstimmbarer Wellenlänge sowie auf optische Plug-and-play-Frequenzreferenzen. Diese Systeme dienen als Schlüsselkomponenten für Quantenanwendungen in der Sensorik, Messtechnik, Kommunikation und im Quantum Computing.

Hybrid-integrierte Lasersysteme wie aus einem Guss

Mit einem internationalen Expertenteam fokussiert sich das Start-up zunächst auf hybrid-integrierte Lasersysteme. Diese bieten eine schmale Linienbreite, hohe Leistung und eine abstimmbare Wellenlänge. Zudem entwickelt Rydberg Photonics Plug-and-Play-Frequenzreferenzen, wesentliche Komponenten für Quantenanwendungen. Aktive Partnerschaften mit Wissenschaft und Industrie fördern Pilotprojekte und gemeinsame Entwicklungen, um den technologischen Vorsprung weiter auszubauen.

In Berlin-Adlershof positioniert, einem führenden Wissenschafts- und Technologiepark Europas, profitiert das Unternehmen von exzellenter Infrastruktur sowie starken akademischen und industriellen Netzwerken. Markus Krutzik, Mitbegründer und Leiter des Joint Lab Integrated Quantum Sensors, unterstreicht: „Adlershof bietet ideale Voraussetzungen, um als Deep-Tech-Startup die Zukunft der Quantentechnologie entscheidend mitzugestalten.“ (heh)

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