Produktoptimierung: Flanschstecker M12 Rundsteckverbinder: Kompaktes Design mit montierten Litzen

Von Kristin Rinortner 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Ein spezielles Dichtkonzept, funktionale Sicherheit und nachhaltige Werkstoffe zeichnen die Weiterentwicklung der Flanschstecker im M12-Format von binder aus. Anwender in der Prozess-, Sensor- und Antriebstechnik profitieren außerdem von optionaler Schirmung sowie von kundenspezifischen Modifikationen.

Industrielle Rundsteckverbinder: Ingenieure bei binder haben eine M12-Flanschstecker-Variante mit montierten Litzen entwickelt. (Bild:  binder)
Industrielle Rundsteckverbinder: Ingenieure bei binder haben eine M12-Flanschstecker-Variante mit montierten Litzen entwickelt.
(Bild: binder)

Das M12-Portfolio erweitert binder um Flanschstecker mit durchgehendem M12x1-Montagegewinde, die nun mit montierten Litzen ausgestattet sind. Neben den bisher erhältlichen Tauchlötvarianten steht diese Ausführung somit neu in einer zweiten Anschlussart zur Verfügung. Adressiert werden Applikationen der Automatisierungstechnik, beispielsweise der Prozessautomation, der Sensorik und Aktorik sowie der Robotertechnik.

Hier eignet sich das Flanschteil besonders gut für den platzsparenden Einbau unter beengten Verhältnissen, da es direkt von vorn zu befestigen ist. Größere Befestigungsgewinde für die M12-typische Überwurfmutter, wie beispielsweise M16x1,5, sind für dieses Produkt nicht erforderlich.

Dichtung, Fixierung und Verdrehschutz

Im Zuge des Produkt-Redesigns haben die Ingenieure ein neuartiges Dichtkonzept integriert. Hierbei wird der Steckerkörper nicht wie bisher steck-, sondern anschlussseitig in die Flanschsteckerhülse eingepresst. Somit erfolgt die Abdichtung auf der Hülsen-Vorderseite anstatt auf dem Bund des Kunststoff-Steckerkörpers, was eine konstante Dichtheit unter industriellen Bedingungen gewährleistet.

Die Flanschsteckerhülse aus bleifreiem Messing stellt unter ökologischen Aspekten eine nachhaltige Lösung dar. Sie wurde des Weiteren mit einer besonderen Innenkontur versehen, um den Einbaustecker sicher zu fixieren. Diese Kontur fungiert ebenfalls als Verdrehschutz für das Einbauteil.

Optionen in Design und Fertigung

Auf Anfrage kann der Flanschsteckerkörper kundenspezifisch in 45°-Schritten in die Flanschsteckerhülse eingepresst werden. Ein Verguss ist möglich, aber nicht erforderlich. Für den Einsatz in elektromagnetisch belasteter Umgebung besteht außerdem die Möglichkeit, anschlussseitig ein Schirmblech an der Hülse anzubringen. Die Befestigung des Flanschsteckers kann – mittels Abflachung am M12-Gewinde – optional mit Verdrehschutz erfolgen.

M12-Steckverbinder unterliegen der Norm DIN EN IEC 61076-2 und sind dank der Standardisierung prinzipiell herstellerübergreifend austauschbar. Diese Interoperabilität ist eine Grundlage der umfassenden Akzeptanz des M12-Formats in der Fabrik- und Prozessautomation seit mehr als vier Jahrzehnten.

Gegenwärtige Weiterentwicklungen beim M12-Format konzentrieren sich neben Leistungsverbesserungen bei Übertragungsraten und Signalqualität vor allem auf robuste und zuverlässige Funktion, reduzierte Abmessungen, nutzerfreundliche Handhabung und Nachhaltigkeit. Die Produktoptimierung stellt in diesem Kontext einen wichtigen Schritt im zukunftsorientierten Ausbau des Portfolios für die industrielle Automatisierung dar. (kr)

(ID:50061784)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung