Stromversorgungen

Rückspeisefähige Quellen und Senken sparen bares Geld

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Typ LAB/SL für Leistungsprüfungen von Elektromotoren

Auch die Quellen/Senken des Typs LAB/SL sind mit einem hochdynamischen 2-Quadranten-Gleichrichtersystem ausgestattet, das speziell für die umfassende Leistungsprüfung im Fahrzeugbetrieb von Elektromotoren entwickelt wurde, z.B. beim Einsatz von Hybridmotoren. Die PWM-Gleichrichtersteuerung auf IGBT-Basis sorgt über den gesamten Leistungsbereich für eine schnelle Regeldynamik, und die konfigurierbaren Schnittstellen ermöglichen die problemlose Einbindung in unterschiedlichste System- und Testumgebungen.

Die Geräte der LAB/SL-Serie sind luftselbstgekühlt, bieten Ausgangsspannungen bis zu 1000 V und Ausgangsströme bis 800 A bei Leistungen bis zu 500 kW, können aber bis zu einer Gesamtleistung von 2 MW auch parallel geschaltet werden. Sie bieten einen kontinuierlichen Übergang von der Netzspeisung zur Netzrückspeisung und eine hohe Regeldynamik von unter 3 ms bei einer geringen Restwelligkeit von weniger als 0,5% auf, und mit dem integrierten PFC bleibt die Netzrückwirkung gering. Die Geräte sind mit intelligenten Überwachungsfunktionen und praxiserprobten Steuerungsfunktionen ausgestattet, verfügen über einen galvanisch getrennten Ausgang und über Schnittstellen wie RS232, Relais, CAN-Terminal und Ethernet.

Elektronische Lasten auch rückspeisefähig

Neben rückspeisefähigen Quellen/Senken bietet ET System electronic auch ein breites Lieferprogramm an elektronischen Lasten, die grundsätzlich auch in rückspeisefähigen Varianten zur Verfügung stehen. Beispielsweise umfassen die Lasten der Baureihe ELP/DCM 16 Baugrößen und decken den Leistungsumfang von 150 W bis 200 kW ab. Sie können Ströme bis 1500 A bei Spannungen bis 1200 V aufnehmen und bieten alle Betriebsarten, die in der Praxis gebraucht werden: Im Konstantstrom-Modus nehmen sie je nach Ausführung Ströme bis 500 A auf, die mit einer Genauigkeit von 0,05% bzw. 0,1% eingehalten werden.

In der Betriebsart Konstantwiderstand lassen sich mit einer Genauigkeit von 16 bit Widerstände zwischen 0,03 und 0,3 Ω sowie zwischen 5 und 10 kΩ einstellen. Konstantspannungen können je nach Baugröße bis 1200 V eingestellt werden, wobei Genauigkeiten von 0,03% +0,02/0,05% FS eingehalten werden. Im Konstantleistungsmodus lassen sich mit einer Genauigkeit von 0,1/0,2% +0,1/0,15 FS Leistungen bis hin zu 200 kW realisieren.

Darüber hinaus sind auch Batterietests mit Inputspannungen zwischen 0,5 und 120 V möglich. Die maximale Messkapazität reicht dabei bis 999 Ah bei einer Auflösung von 0,1 A, der Messzeitraum kann zwischen 1 s und 32 h betragen. In der Kurzschlussfunktion nehmen die Geräte je nach Ausführung bei Innenwiderständen zwischen 7 und 55 mΩ Ströme zwischen 3,3 und 1650 A auf.

Die gewünschten Stromkurvenformen lassen sich bequem frontseitig programmieren. Der Softstart ist mit Verzögerungen zwischen 1 ms und 200 s programmierbar, abhängig von den jeweiligen Temperatur- und Spannungseinstellungen. Bei dynamischen Tests können die Anstiegs- und Abfallzeiten eingestellt werden, und die maximalen Stromanstiegszeiten von 2,5 A/µs ermöglichen dynamische Lastanwendungen, die in vielen Anwendungen benötigt werden.

* Eric Keim ist Geschäftsführer der ET System electronic GmbH in Altlußheim.

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