Robuste Schutzschicht für die IoT-Vernetzung

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Fälschungssichere Ende-zu-Ende-Kommunikation

Trotz dieser geringen Angriffsfläche und der klaren Befehlskette (Chain-of-Command) muss dennoch selbstverständlich sichergestellt werden, dass Daten während der Übertragung nicht manipuliert oder gefälscht werden können. Hierfür integriert Sigfox wirkungsvolle Schutzmaßnahmen zur sicheren End-to-End Kommunikation.

Damit Daten im Übertragungsprozess nicht unbemerkt manipuliert oder multipliziert werden, wird jede Nachricht beispielsweise mit einem Authentifizierungs-Token signiert. Dieser wird aus dem geräteeigenen Authentifizierungsschlüssel und einer einzigartigen Sequenznummer generiert, die bei jeder Nachricht neu erstellt wird. Dadurch stellt Sigfox die Nachrichtenintegrität sowie die Authentifizierung des Absenders sicher. Zusätzlich können Kunden noch den Nachrichteninhalt verschlüsseln.

Hohe Sicherheit bei der Datenübertragung

Die Kommunikation zwischen Sigfox-Gerät und Basisstation ist zudem vor elektromagnetischen Störeinflüssen geschützt und bietet eine hohe Übertragungssicherheit. Eine wesentliche Grundlage hierfür liefert die Ultra-Schmalbandtechnologie (Ultra Narrow Band, UNB). Die gesamte Sendeleistung eines Sigfox Funksignals konzentriert sich auf lediglich 100 Hz im öffentlichen ISM-Band zwischen 868,034 und 868,226 MHz.

Damit exakt diese 100 Hz breiten Signal-Peaks innerhalb des 192 kHz breiten Frequenzspektrums beeinflusst würden, müsste ein 50 MHz Störsignal mit 10 kW Sendeleistung einwirken. Zum Vergleich: Ein normales Mobilfunksignal lässt sich bereits mit einer Sendeleistung von nur 1 Watt stören. Damit weist Sigfox auch eine sehr hohe Resilienz gegenüber mutwilligen Störsignalen auf, dem so genannten Jamming. Solche Methoden werden beispielsweise zunehmend zur Störung von Alarmanlagen eingesetzt. Sigfox wäre hier ein ideales Backup zur Absetzung der Notfallmeldung.

Selbst wenn eine einzelne Frequenz gestört würde, kann Sigfox dennoch weiterhin sicher Daten übertragen. Denn die Endgeräte senden dreimal hintereinander im Frequenzsprungverfahren – also auf unterschiedlichen, nicht vorher definierten Frequenzen – an alle Basisstationen im Empfangsbereich.

Dies garantiert systematisch eine hohe Übertragungssicherheit, da alle drei Frequenzbereiche zwischen allen im Empfangsbereich stehenden Basisstationen auf einmal gestört sein müssten, um die Übertragung vollständig zu verhindern. Ein Störsignal, dass den Empfang aller in einem Empfangsbereich stehenden Basisstationen stört, würde jedoch eine Leistung im Megawatt-Bereich erfordern. Eine Sendeleistung, die aktuell mehr als unrealistisch erscheint.

Umfassender Schutz vor gefährlichem Missbrauch

Mit all diesen Sicherheitsmaßnahmen und seinem spezifische Aufbau bietet Sigfox eine intrinsische Sicherheit gegen Hacks aus dem Internet. Und auch eine Störung des Empfangs aller Sigfox-Basisstationen ist quasi nicht möglich. Damit bietet Sigfox eine störsichere Schutzschicht zum Internet, die OEM guten Gewissens für ihre Sensor-to-Cloud Kommunikation einsetzen können.

Vorteilhaft sind zudem die einfach zu kalkulierenden, verhältnismäßig geringen Kosten für die Anbindung der Sensoren. Überraschungen bleiben aus, da keine monatlichen Entgelte für Netzbetreiber anfallen. Damit positioniert sich Sigfox nicht nur als sichere und zuverlässige, sondern auch als kostengünstige Möglichkeit, IoT-Geräte zu vernetzen und vielfältige smarte Services zu entwickeln, die auch über Landesgrenzen hinweg funktionieren. Bei Sigfox ist es nämlich egal, von wo auf der Welt ein Device seine Daten übermittelt – das Netz kennt keine Roaming-Gebühren. Bereits jetzt ist Sigfox in 36 Ländern weltweit präsent, bis Ende 2018 sollen über 60 Länder abgedeckt sein – Deutschland inklusive.

* Aurelius Wosylus ist Country & Sales Director Germany von Sigfox.

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