Automatisierung von Produktionsprozessen Robotik-Forschungsprojekt VADER gestartet

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Vier Partner haben Anfang 2023 das Forschungsprojekt VADER gestartet. Das Projektziel ist ein digitales Assistenzsystem für eine schnellere und flexiblere Automatisierung industrieller Produktionsprozesse mit Robotern.

Das Assistenzsystem VADER schließt Lücken in der Werkzeugkette für Automatisierung mit Robotern in der digitalen Fabrik(Bild:  ArtiMinds Robotics)
Das Assistenzsystem VADER schließt Lücken in der Werkzeugkette für Automatisierung mit Robotern in der digitalen Fabrik
(Bild: ArtiMinds Robotics)

Im Rahmen des Projekts, an dem die Unternehmen ArtiMinds Robotics und ZF Friedrichshafen, sowie die Universität des Saarlandes und das ZeMA-Forschungszentrum beteiligt sind, sollen Assistenzfunktionen entstehen, welche die gesamte Kette von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme flexibler roboterbasierter Produktionssysteme abdecken.

Das Besondere dabei ist, dass der Assistent Expertenwissen in Software digitalisiert und den menschlichen Ingenieur in jeder Phase des Automatisierungsprozesses unterstützt. Dies führt zu einer effizienteren Nutzung bestehender Fachkräftekapazitäten und verbessert die Ressourcen- und Energieeffizienz für eine ökologisch nachhaltige Produktion.

Mit einer solchen vernetzten Werkzeugkette für anspruchsvolle Roboteranwendungen sollen die Effizienz und Flexibilität in der Produktion steigen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Anwenderunternehmen können so ihre Produktionskosten bei gleichbleibender Qualität senken und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich steigern. Darüber hinaus wird die Digitalisierung und Flexibilität von Lieferketten und Produktionsnetzwerken gefördert.

Vernetzter digitaler Assistent

Der Projektname VADER steht für „Vernetzter digitaler Assistent für das datengetriebene Engineering von roboterbasierten Produktionsanlagen“ und ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördertes Projekt.

Neben seiner Rolle als Konsortialführer ist ArtiMinds Robotics für die Entwicklung von Kerntechnologien für die KI-gestützte Programmierung, Inbetriebnahme und Wartung von Robotern sowie den abschließenden Technologietransfer verantwortlich. Die Projektpartner Universität des Saarlandes und ZF Friedrichshafen sowie der assoziierte Partner ZeMA unterstützen durch Grundlagenforschung und praktische Erfahrung in den Bereichen digitale Transformationsprozesse und Produktionstechnologien.

Roboter KI-gestützt programmieren

Weil das entstehende Assistenzsystem auf einer modularen und skalierbaren Softwarearchitektur basieren wird, lässt es sich in einer Vielzahl von Produktionsszenarien einsetzen. Der Assistent fügt sich nahtlos in bestehende Industrie 4.0-Infrastrukturen ein und ermöglicht mittels offener GAIA-X- und CATENA-X-konformer Schnittstellen und Protokolle eine flexible Integration in bestehende Softwarelandschaften.

Die Projektergebnisse werden nach Projektende 2023 sowohl wirtschaftlich für industrielle Anwendungen als auch wissenschaftlich zur Qualifizierung von Ingenieurnachwuchs verwertet.(cg)

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