IT/OT-Konvergenz Red Hat AI Factory: Software-Plattform für industrielle KI-Produktion

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Red Hat und Nvidia vereinfachen mit einer gemeinsamen Plattform den Aufbau einer KI-Infrastruktur für Unternehmen. Die Lösung automatisiert komplexe Workflows und baut Hürden bei der Skalierung massiv ab.

Strategische Allianz: Die neue Plattform soll künstliche Intelligenz in großem Maßstab in die Rechenzentren bringen.(Bild:  Red hat/Nvidia)
Strategische Allianz: Die neue Plattform soll künstliche Intelligenz in großem Maßstab in die Rechenzentren bringen.
(Bild: Red hat/Nvidia)

Der Open-Source-Spezialist Red Hat und der Chip-Hersteller Nvidia haben mit der "Red Hat AI Factory with Nvidia" eine gemeinsame Lösung vorgestellt. Sie integriert die Enterprise-Software beider Partner, um den gesamten Lebenszyklus von KI-Anwendungen industriell nutzbar zu machen. Damit reagieren die Unternehmen auf den Trend zur Agentic AI. Dies sind Systeme, die Aufgaben eigenständig übernehmen und komplexe, agentenbasierte Workflows steuern.

Wegen erwarteter KI-Ausgaben von über einer Billion US-Dollar bis zum Jahr 2029 benötigen Firmen Infrastrukturen, die weit über herkömmliche Server-Umgebungen hinausgehen. Die neue Plattform liefert hierfür das technische Fundament.

Flexible Basis für komplexe Workflows

Die Lösung unterstützt IT-Abteilungen dabei, KI in Rechenzentren, Clouds und am Netzwerkrand (Edge) effizient zu verwalten. Hardware-Partner wie Cisco, Dell Technologies, Lenovo und Supermicro unterstützen das System bereits. Es erlaubt Administratoren, KI-Workloads mit derselben Zuverlässigkeit und Vorhersagbarkeit zu steuern, die sie von klassischer Business-Software gewohnt sind.

Ein wesentlicher Vorteil ist die beschleunigte Amortisation. Unternehmen erhalten sofortigen Zugriff auf vorkonfigurierte, rechtlich abgesicherte Modelle wie die Granite-Familie von IBM oder die offenen Modelle Nemotron und Cosmos von Nvidia. Eigene Firmendaten lassen sich zudem deutlich schneller und kosteneffizienter in diese Modelle integrieren, was den Aufwand für das Fine-Tuning reduziert.

Sicherheit und optimierte Ressourcen

Sicherheit bildet den Kern der Architektur. Als stabiles Betriebssystem dient Red Hat Enterprise Linux, ergänzt durch Nvidias Zero-Trust-Funktionen, die jeden Zugriff kontinuierlich verifizieren. Das minimiert Risiken und verhindert kostspielige Ausfallzeiten beim Einsatz geschäftskritischer KI-Anwendungen. Zusätzlich optimiert eine intelligente Orchestrierung die Auslastung der teuren Grafikprozessoren (GPUs). Ein automatisches Checkpointing schützt langlaufende Rechenprozesse vor Datenverlust bei Unterbrechungen.  (mc)

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