Neuer Industrie-Raspberry

Raspberry Pi 3 Compute Modul, Quadcore-SODIMM für die Industrie

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Unterschiede des CM3 zum bisherigen Compute Module (CM)

Das neue CM3 bietet im Gegensatz zum bisherigen CM ein Vielfaches an Performance. Denn das ältere Compute Module basiert auf dem Raspberry Pi 1 mit Singlecore-Broadcom-SoC BCM2825, getaktet mit 700 MHz (ARM11). Desweiteren verfügt es lediglich über 512 MB DDR-SDRAM im Gegensatz zu 1 GB DDR-SDRAM des des Raspberry-Pi-3-basierenden CM3.

Allerdings ist das neue Compute Modul CM3 um 1 mm größer als der Vorgänger. Zudem hat die höhere Performance der Vierkern-CPU insbesondere bei mobilen Anwendungen den Nachteil, dass der Prozessorkern deutlich mehr Strom zieht und viel heißer wird als der Einkerner des älteren Compute Moduls.

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Die technischen Daten der Compute Module CM3 und CM3 Lite

Die SODIMMs sind nicht für den Einsatz in Notebooks gedacht.

Raspberry Pi Compute Module 3 (CM3)

Das Compute Module 3 im 200-Pin-SODIMM-Design enthält:

  • Broadcom-Prozessor BCM2837
  • 1 GB LPDDR2-RAM
  • 4 GB eMMC Flash
  • 35 goldüberzogene IO-Pins

Raspberry Pi Compute Module 3 Lite (CM3L)

Das Compute Module 3 Lite entspricht dem Compute Module 3. Allerdings kommt es ohne eMMC Flash. Über die SD/eMMC-Schnittstellen-Pins kann der Anwender eigene SD/eMMC-Geräte anschließen.

Auch das Compute Module 3 Lite basiert auf dem 200-Pin-SODIMM-Design und bietet:

  • Broadcom-Prozessor BCM2837
  • 1 GB LPDDR2 RAM
  • 35 goldüberzogene IO-Pins

Beim Betrieb mit einer IO-Platine muss eine SD-Karte mit einem geeigneten Betriebssystem im IO-Board stecken.

Raspberry Pi Development Kit: Compute Modul und IO-Board

Das Development Kit verfügt über ein IO-Board zum Aufstecken des SODIMMs. Die Raspberry Pi Organisation präsentiert nicht nur neue,leistungsstärkere Compute Module, sondern hat auch das IO-Board überarbeitet, das Compute Module IO Board V3 (CMIO3), das die erforderliche Leistung für das Quadcore-SODIMM bietet.

Das IO-Board können all diejenigen als Basis nutzen, die mit dem Compute Modul entwickeln wollen. Es ermöglicht zudem denjenigen einen schnellen Zugang zur Hardware, die ein Testsystem entwickeln wollen, ehe sie ein eigenes Board entwickeln. Das IO-Board ermöglicht die Programmierung des Flash-Memory beim CM3. Das IO-Board bietet alle erforderlichen Schnittstellen, die ein Entwickler benötigt

Das IO-Board bietet:

  • Zwei GPIO-Schnittstellen zu je 60 Kontakten; 0,1”-Headers
  • 1 x Micro USB Typ B – USB Slave
  • 1 x USB Typ A – USB Host
  • Full size HDMI port
  • Mikro-USB-Anschluss für Strom
  • Mikro-SD-Anschluss

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