ICs für Genauigkeit und kurze Einschwingzeit

PWM-Signale in präzise analoge Spannungen umwandeln

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Vielseitige Ausgangs-Modi

Bild 4 zeigt eine typische Anwendung zur Trimmung bzw. Begrenzung (Margining) einer Versorgungsspannung, die sich einer weiteren Besonderheit des LTC2644 bedient. Indem man IDLSEL auf High-Potenzial legt, aktiviert man den ‚Sample/Hold‘-Modus. Die Ausgänge sind nach dem Einschalten hochohmig (kein Margining).

Ein dauerhaftes High-Signal am Eingang bewirkt, dass der Ausgang seinen Wert beliebig lange aufrechterhält, und ein dauerhaft anliegender Low-Pegel schaltet den Ausgang hochohmig. Damit ist es möglich, die Stromversorgung nach dem Einschalten einmalig zu trimmen, nämlich mit einem PWM-Burst, gefolgt von einem High-Signal.

Bildergalerie

Indem man das PWM-Signal auf Low-Status zieht, ermöglicht man der Schaltung das geordnete Beenden des Margining-Modus. Durch Verbinden von IDLSEL mit GND selektiert man den ‚transparenten Modus‘. In dieser Betriebsart schaltet ein dauerhafter High-Pegel am Eingang den Ausgang auf den Skalenendwert, während ein dauerhaftes Low-Signal am Eingang den Ausgang auf null schaltet.

Fazit

Wenn man an die Grenzen der üblichen Techniken zur Umwandlung von PWM-Signalen in analoge Spannungen stößt, bietet sich der Einsatz des LTC2645 an. Dieser Baustein eignet sich, um aus pulsweitenmodulierten digitalen Signalen präzise analoge Signale mit kurzer Einschwingzeit zu erzeugen. All dies ist zudem mit geringem Bauteileaufwand und einfachem Code möglich.

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