Dezentrale Energiespeicherung Pumpspeicherwerk für den "Hausgebrauch"
Pumpspeicherwerke sind eine effiziente Art, Strom aus Erneuerbaren Energien mit Hilfe von Wasser zu speichern. Ein Startup hat die Technologie nun für den dezentralen Einsatz geschrumpft.
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In Pumpspeicherwerken wird Wasser aus einem tief gelegenen Reservoir in ein höher gelegenes gepumpt. Bei Bedarf strömt das Wasser zurück und treibt über eine Turbine einen Stromgenerator an.
Im Unterschied hierzu wird beim Druckluft-Wasser-Speicher-Kraftwerk (DWSK) von USL Umwelttechnologien Wasser nicht in Hochbecken, sondern aus einem Wasservorratsbehälter (Erdbehälter) in Stahltanks gepumpt. Die Luft in den Behältern wird dabei komprimiert. Bei Strombedarf wird das gespeicherte Wasser über das in den Behältern komprimierte Luftpolster zu einer Turbine gedrückt. Ein von der Turbine angetriebener Generator erzeugt den Strom, der dann zu den Verbrauchspunkten geleitet wird. Das nach dem Turbinendurchlauf entspannte Wasser wird zur Wiederverwendung in den Erdbehälter geführt.
Neun Jahre haben die beiden Entwickler Dirk Weber und Udo Dittmer an dem Konzept gearbeitet, das nun marktreif ist. Im Zuge der Entwicklung ist auch eine Berechnungs- und Anlagenauslegungssoftware für diese Anlagentechnologie entstanden. Mit dieser Software ist USL-Umwelttechnologien in der Lage, DWSK-Anlagen für jede Liegenschaft zu berechnen und auszulegen, sowie im Vorfeld eine Machbarkeitsstudie für jedes Projekt zu erstellen.
Gedacht sind DWSK-Anlagen für Liegenschaften wie etwa Gewerbebetriebe oder Wohnsiedlungen, wo sie in Verbindung mit Blockheizkraftwerk, Windenergie oder Photovoltaik für die Speicherung der erzeugten Energie sorgen.
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