In-Process-Kalibrierung Pt100 mit auswechselbarem Messeinsatz
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Mit einem speziellen Verfahren von Labom lassen sich Temperaturmessgeräte kalibrieren. Dazu wird ein Pt100-Referenzsensor in ein Mantelrohr eingeführt, das parallel zum fest eingebauten PT100-Sensor innerhalb des Messeinsatzes verläuft.
Dieses Gerätekonzept lässt sich nicht nur in einen 6-mm-Standardmesseinsatz integrieren, sondern ist optional auch in einer 4-mm-Ausführung lieferbar. Da beide Temperatursensoren sehr dicht nebeneinander positioniert sind, werden sie von der Prozesswärme gleichartig erwärmt. Damit kann der Vergleich von Messgerät und Messnormal im Prozess erfolgen. Das erlaubt Zeit- und Kostenersparnisse gegenüber herkömmlichen Kalibrierverfahren, bei denen der Prozess unterbrochen und teilweise auch die Messgeräte ausgebaut werden müssen.
Ausreichend Prozesstemperatur
Voraussetzung für die In-ProcessKalibrierung ist ein Produktionsschritt mit einer ausreichend konstanter Prozesstemperatur über die Angleichzeit der Sensoren. Häufig ist ein Arbeitspunkt besonders relevant für den Prozess, dessen Temperatur sich für eine In-Process-Kalibrierung besonders anbietet.
Bei der Sterilisation von Anlagen mit Sattdampf (SIP) ist dies beispielsweise die Sterilisationstemperatur, deren Erreichen sichergestellt werden muss. Die In-Process-Kalibrierung ist nicht nur mit invasiven Temperaturmessgeräten möglich, sondern auch bei Rohroberflächenmessungen.
Das Widerstandsthermometer ist für den Einbau in Behälter und Rohrleitungen bei hygienischen Anforderungen vorgesehen. Verfügbar sind die üblichen Prozessanschlüsse.
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