Produktionsaufschwung Pro Woche werden 70.000 Raspberry Pi 5 hergestellt

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Seitdem im September 2023 der Raspberry Pi 5 vorgestellt wurde, konnte die Nachfrage nach dem Einplatinencomputer kaum bedient werden. Inzwischen aber ist die Produktion stabil: Pro Woche werden 70.000 Pi 5 angefertigt und CEO Eben Upton rechnet damit, dass sich die Menge auf 90.000 pro Woche erhöhen lässt.

In Wales werden pro Woche rund 70.000 Raspberry Pi 5 hergestellt.(Bild:  Raspberry Pi Foundation)
In Wales werden pro Woche rund 70.000 Raspberry Pi 5 hergestellt.
(Bild: Raspberry Pi Foundation)

Seit seiner Ankündigung ist der Raspberry Pi 5 unter privaten wie industriellen Nutzern heiß begehrt. Er bietet die zwei- bis dreifache Leistung des Vorgängermodells Raspberry Pi 4, eine bessere Grafikleistung, höhere USB- und Wi-Fi-Geschwindigkeiten sowie technische Upgrades wie eine PCIe-2.0-x1-Schnittstelle und zwei 4Kp60 HDMI-Ausgänge. Doch nicht nur der Pi 5, sondern auch vorherige Modelle waren teils schwer zu bekommen, insbesondere in den Mengen, in denen Industriekunden die Technik erwerben wollten.

Allerdings ist das Tal der geringen Verfügbarkeit inzwischen weitestgehend überwunden, wie Raspberry Pi Foundation CEO Eben Upton gegenüber den Autoren von Tom's Hardware mitgeteilt hat. Demnach werden pro Woche derzeit im walisischen Pencoed von Sony 70.000 Einheiten hergestellt, und es gäbe noch Luft nach oben.

Knapp 100.000 Einheiten pro Woche machbar

„Die Erhöhung auf 90.000 Boards ist größtenteils darauf zurückzuführen, dass mehr Testköpfe in den automatischen Testeinheiten online gebracht wurden“, so Upton gegenüber Tom's Hardware. „Sony ist wirklich ziemlich bemerkenswert.“ Auch der Raspberry Pi 4 ist weiterhin kein Auslaufmodell, Upton schätzt, dass ähnliche Mengen des Pi 4 produziert werden, wie es beim Pi 5 der Fall ist.

Solange die Rückstände nicht abgearbeitet sind und sich die Vertriebskanäle nicht in einer guten Lagerposition befinden, will man bei der Raspberry Pi Foundation die aggressivere Produktionsstrategie weiter verfolgen. Was im Jahr 2024 noch auf interessierte RasPi-Nutzer zukommen, erfahren Sie aus dem folgenden Bericht. (sb)

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