Tipp für Schutzschaltungen PoE-Geräte vor Überspannungs- und Überstrom-Schäden schützen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

PoE-fähige Geräte (Power over Ethernet) und ihre elektronischen Komponenten sind für einen Betrieb innerhalb vorgegebener Strom- und Spannungs-Nennwerte konzipiert. Werden die Nennwerte

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PoE-fähige Geräte (Power over Ethernet) und ihre elektronischen Komponenten sind für einen Betrieb innerhalb vorgegebener Strom- und Spannungs-Nennwerte konzipiert. Werden die Nennwerte auf Grund eines Kurzschlusses oder durch Spannungs-Transienten überschritten, verursachen permanente Schäden an Bauteilen oder den kompletten Ausfall des Gerätes.

Um einen entsprechenden Schutz vor Überströmen bei einem Strom liefernden Gerät (Power Sourcing Equipment - PSE) oder ein mit Strom zu versorgenden Gerät (Powered Device - PD) zu erreichen, hat Tyco die PolySwitch-Bausteine entwickelt. Sie verfügen über einen niedrigen Durchgangswiderstand, schnelle Auslösezeit, einen kompakten Aufbau und rücksetzbarer Funktion. Wenn bei einer Anwendung keine rücksetzbare Funktion erwünscht ist, kann der Hersteller die Überstrom-Schutzanforderungen der Norm IEEE 802.3AF durch Oberflächenmontierte Sicherungen mit trägem Auslöseverhalten (Slow Blow Chip Fuse) erfüllen.

Thyristor-Bausteine, die Spannungsspitzen unterdrücken, erfüllen Anforderungen für Stör-Unempfindlichkeit und für den Test von PoE-Geräten. Sie garantieren niedrige Durchlasswerte für Spitzen- und Mittelwertspannungen während eines Überspannungs-Transientenereignisses. Dabei hilft ihr geringer Spannungsabfall im eingeschalteten Zustand, um Bauteile mit kleinerem Formfaktor im Vergleich zu Spannungsbegrenzer-Bausteinen mit vergleichbaren Leistungswerten zu konzipieren. Dank ihrer relativ niedrigen Kapazität eignen sich Thyristoren für Schaltungen mit hoher Datenrate.

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