Modulares Messmodul Per Klick verbunden: Glasfaseranbindung bis 250 m

Von Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter 2 min Lesedauer

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Eine starke Basiseinheit mit Glasfaseranschluss lässt sich per Klick mit entsprechenden Messmodulen verbinden. Dank Faseroptik spielt EMV keine Rolle und es sind Distanzen bis 250 m möglich.

Das modulare Messmodul ARGUSfit von imc ermöglicht es, die Basiseinheit mit Mess- und Feldbusmodulen per Klickverschluss werkzeuglos und ohne zusätzliche Verkabelung zu verbinden.(Bild:  imc)
Das modulare Messmodul ARGUSfit von imc ermöglicht es, die Basiseinheit mit Mess- und Feldbusmodulen per Klickverschluss werkzeuglos und ohne zusätzliche Verkabelung zu verbinden.
(Bild: imc)

Im Mittelpunkt steht eine leistungsfähige Basiseinheit: Das modulare Messmodul ARGUSfit von imc ermöglicht es, die Basiseinheit mit Mess- und Feldbusmodulen per Klickverschluss werkzeuglos und ohne zusätzliche Verkabelung zu verbinden. Mit der Basiseinheit sind Bandbreiten je nach Modultyp bis zu 500 kSample/s bei einer Auflösung von 24 Bit umsetzen.

Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, das Messsystem mit einem faseroptischen Systembus-Medienkonverter zu kombinieren. Damit lassen sich vielfältige Kombinationen von zentralen oder dezentralen Messmodulen realisieren. Spezifische Testanforderungen, beispielsweise im Fahrzeug-Prototypentest, können individuell angepasst werden. Der kleine Formfaktor erweist sich als vorteilhaft, wenn die Datenerfassung unter beengten Verhältnissen und nahe am Sensor erfolgen muss.

Das Basismodul ist zudem kompatibel zu den Messmodulen der CANSASfit-Serie und den dort verfügbaren HISO-Typen für Hochvoltumgebungen. Langsame und schnelle Kanäle können für unterschiedliche Geschwindigkeitsanforderungen kombiniert werden. Darüber hinaus kann ARGUSfit mit jedem Datenerfassungssystem von imc synchronisiert und in bestehende Messanwendungen integriert werden.

Messmodule mit Glasfaser verbinden

Die ARGUSfit-Module ICPU-6 erfassen Signale von ICP-Beschleunigungsaufnehmern und UTI-6 für Spannung, Strom und RTD (PT100 und 1000). Sie können in Anwendungen eingesetzt werden, die hohe Geschwindigkeiten und eine große Anzahl von Kanälen erfordern. Das ist beispielsweise bei Windkanal- oder Turbinentests oder bei der Zustandsüberwachung der Fall. Die Systemleistung von bis zu 5 MS/s bleibt auch bei verteilter Installation erhalten. Dazu können weitere Messmodule über Glasfaser-Konverter an die Basiseinheit angeschlossen werden.

Dadurch ist die Messanwendung robust gegen elektromagnetische Störungen (EMV) und erlaubt Distanzen bis zu 250 m. Aber auch in anspruchsvollen Prüfstandsumgebungen sichert das Konzept eine hohe Signalqualität und kann erhebliche Verkabelungskosten einsparen.

Zusammen mit der integrierten und einfach zu bedienenden Signalverarbeitungsplattform Online FAMOS für die Echtzeit-Datenanalyse sowie in Kombination mit der Messsoftware imc STUDIO und der Postprocessing-Analysesoftware FAMOS deckt das Messsystem von der Sensoranbindung bis zum Report alles ab.

Sensor-Datenbank in der Cloud

Ergänzt wird das Messsystem mit der Sensor-Datenbank imc SIMPLEX. Sie umfasst eine Mobilgeräte-App und einen Cloud-Service. Sensoren lassen sich online per RFID/NFC oder QR-Codes identifizieren und verwalten und innerhalb der Mess-Software imc STUDIO eindeutig einem Messkanal zuzuordnen. Dies hilft dem Anwender, Zeit zu sparen, mögliche Fehler zu vermeiden und schließlich verlässliche und gut dokumentierte Ergebnisse zu garantieren.

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