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Das Leistungsbudget ist gewissenhaft zu planen
Viele Designs für das Internet der Dinge (IoT; Internet of Things) sind batteriebetrieben und verwenden meist nur eine einzige Zelle. Intelligente Energie- und Gebäudesteuerungen nutzen wandmontierte Sensoren und arbeiten mit einem extrem niedrigen Stromverbrauch, was entscheidend ist, um eine breite Akzeptanz bei den Verbrauchern und in der Industrie zu erreichen.
Die Entwickler müssen daher das Leistungsbudget gewissenhaft planen und auch die Vorteile des Ruhemodus der Host-Mikrocontrollers und Funktransceivers ausnutzen.
Der AT86RF212B hat einen Stromverbrauch von 0,2 µA im Schlafmodusund 9,2 mA beim Empfang sowie 18 mA bei einer Sendeleistung von 5 dBm.
Bevor ein neues IoT-Design entwickelt wird, müssen die Ingenieure die vorgesehenen Einsatzbereiche sorgfältig überdenken und einen passenden Funktransceiver auswählen.
Neben vielen technischen Überlegungen ist insbesondere auch darauf zu achten, dass entsprechend leistungsstarke Tools zur Verfügung stehen, um den Entwicklungszyklus zu beschleunigen.
Speziell bei Funkanwendungen sind Tools sehr hilfreich, mit denen sich der Stromverbrauch analysieren lässt und die eine Fehlersuche in Verbindung mit dem Bibliothek-Code der Host-MCU ermöglichen.
Die Verfügbarkeit von hardwarenahen IEEE-802.15.4-MAC-Treibern sowie von Stacks für Mesh-Netzwerke ist für Smart Meter und andere vernetzte Anwendungen notwendig.
Zur Unterstützung des Designs mit dem Funktransceiver sind Entwicklungs- oder Evaluierungskarten erhältlich, mit denen sich der Prototypen-Entwurf schnell prüfen lässt und die vor der Fertigstellung des Designs auch ein Debugging ermöglichen.
* Magnus Pedersen ist Product Marketing Director MCU Wireless bei Atmel, San Jose.
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