Modulare Lösungen

Per Baukastenprinzip zur fertigen IPC-Komplettlösung

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Das Gehäuse der FUJITSU Kit Solution ist nicht gebrandet und bietet ausreichend Platz für Kundenlables als auch einen „powered by FUJITSU Mainboard“-Sticker. Es verfügt über Einbaumöglichkeiten für eine optionale Riserkarte für PCIe Karten im SFF-Design. Über den PCIe Steckplatz kann die Funktionalität durch Erweiterungskarten mit niedriger Bauform erhöht werden. So kann beispielsweise für den Bereich Digital Signage eine Grafikkarte angeschlossen werden, die es erlaubt, mit den bis zu drei Onboard Grafikschnittstellen insgesamt bis zu fünf unabhängige Displays anzusteuern. Alternativ können Nutzer COM-Erweiterungskarten oder BUS-Karten für den Industriebereich, Framegrabber- oder auch Dual Gigabit Ethernetkarten einsetzen.

Die Lösung beinhaltet eine verschraubbare 12-V-DC-In-Power-Buchse, welche mit einem EMV-Filter und einem Kabelsatz den Betrieb der Mini-ITX-Mainboards D3433-S beziehungsweise D3434-S ermöglicht. Entsprechende Netzteile sind beispielsweise das BET-0600M von Bicker. Das Power-Design ist auf Prozessoren mit einer maximalen TDP von 35 W und einem Gesamtsystemverbrauch von 60 W ausgelegt.

Als Kühllösung für die CPU bieten sich sämtliche 1HE LGA115x Kühler mit 4 pin PWM Lüfterregelung an. Außerdem gibt es eine Intrusionfunktion, welche das Öffnen des Gehäuses auch im ausgeschaltenen Zustand mitprotokolliert. Ein Anschluss für einen Kensington-Lock garantiert zudem Diebstahlsicherheit. Als Betriebssystem für die FUJITSU Kit Solution eignen sich die Windows-Versionen 7 bis 10 sowie diverse Linux-Systeme.

Vollständige Zertifizierung aller Komponenten

Ein besonderer Vorteil der Lösung ist die vollständige Zertifizierung aller Komponenten im herstellereigenen Product Compliance Center. Am Entwicklungs- und Fertigungsstandort Augsburg werden die Komponenten unter anderem klimatischen Tests für Boards und Gehäuse-Kits sowie Schock- und Vibrationstests unterzogen. Hinzu kommen Falltests und Prelltests nach DIN EN 60721-3-2 Klasse 2M2, DIN EN 22248 und DIN EN ISO 2247 (2SO10-0052+M03). Auch im Hinblick auf elektromagnetische Verträglichkeit entspricht das komplette Kit auf Systemebene den CE- und FCC-B-Vorgaben. Fujitsu stellt Entwicklern zudem die kompletten Berichte der Tests zur Verfügung. Somit verfügen Kunden über eine betriebsbereite Komplettlösung. Es entfallen zusätzliche zeitaufwendige und kostenintensive Tests und Zertifizierungen.

Fujitsu-Tools erleichtern Entwicklern die Arbeit

Entwickler können die Hardware mit Hilfe der von Fujitsu mitgelieferten Tools weiter optimieren. Im Bereich Digital Signage ist es zum Beispiel empfehlenswert, das D3433-S mit vPro zu wählen. Das Board ermöglicht die Ansteuerung von drei unabhängigen Displays (mit zusätzlicher Grafikkarte fünf). Über vPro kann zudem remote auf das Gerät zugegriffen und dieses komplett gesteuert werden. Über die Mega Rac XMS-Software von AMI hat der Administrator Zugriff auf das BIOS, kann von einem Remote Image booten, sämtliche Energiefunktionen wie Anschalten, Ausschalten, Reboot oder Standby anwählen und auf eine schnelle grafische Nutzeroberfläche dank Keyboard/Video/Mouse (KVM) Redirection zurückgreifen.

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