CAN-Bus-Analyse Peak bringt PCAN-Explorer 7 mit voller CAN-XL-Unterstützung

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Mit dem PCAN-Explorer 7 aktualisiert Peak sein Windows-Tool für Analyse, Monitoring und Simulation von CAN-Netzen. Im Mittelpunkt stehen CAN XL, Python-Skripting und ein neues Lizenzmodell, das auch Floating-Lizenzen für Teams abdeckt.

Peak aktualisiert seine CAN-Analyse-Software: Der PCAN-Explorer 7 unterstützt CAN XL, bringt Python-Skripting für automatisierte Tests und führt ein neues Lizenzmodell mit Floating-Lizenzen für Teams ein.(Bild:  Peak System)
Peak aktualisiert seine CAN-Analyse-Software: Der PCAN-Explorer 7 unterstützt CAN XL, bringt Python-Skripting für automatisierte Tests und führt ein neues Lizenzmodell mit Floating-Lizenzen für Teams ein.
(Bild: Peak System)

Peak hat soeben den PCAN-Explorer 7 vorgestellt. Die Software richtet sich an Entwickler und Testteams, die CAN-, CAN FD- und künftig CAN-XL-Netzwerke auswerten oder nachstellen. Neu sind unter anderem vollständige CAN-XL-Unterstützung, mehrere Symboldateien pro Verbindung sowie eine Python-Schnittstelle für Automatisierung.

CAN XL gilt als nächster Schritt im CAN-Ökosystem: höhere Datenraten und deutlich mehr Nutzlast sollen künftige Fahrzeug- und Industriearchitekturen entlasten, in denen Diagnose-, Update- und Sensordaten wachsen. Laut Pressemitteilung unterstützt der PCAN-Explorer 7 Bitraten bis 20 Mbit/s und Nutzdaten bis 2.048 Byte.

CAN XL und mehr Datenbanken pro Verbindung

Mit CAN XL zieht im PCAN-Explorer 7 vor allem mehr „Daten pro Frame“ ein. Für die Praxis wichtiger: Peak erlaubt jetzt mehrere Beschreibungsdatenbanken pro Verbindung, etwa Symboldateien oder CANdb-Dateien. Damit lassen sich Signale aus unterschiedlichen Quellen parallel nutzen, ohne dass Teams Datenbanken vorab zusammenführen müssen. Zusätzlich nennt Peak die Unterstützung für J1939 FD, relevant für Nutzfahrzeug- und Offroad-Anwendungen, in denen J1939 verbreitet ist und sich Varianten weiterentwickeln.

„Mit dem PCAN-Explorer 7 bereiten wir uns auf den Wechsel zu CAN XL vor und ermöglichen unseren Anwendern, schon heute zukunftssicher aufgestellt zu sein. Zudem ist es uns gelungen, die erweiterten Funktionen bereitzustellen, ohne die vertraute Benutzeroberfläche und die etablierten Arbeitsabläufe von der Version 6 zu verändern“, sagt PE7-Produktmanager Kristofer Koch

Python-Skripte, Trace-Schritte, sichtbare Datenänderungen

Für Automatisierung in Testszenarien setzt Peak auf Python-Skripting. Das zielt auf wiederholbare Abläufe, etwa für Regressionstests oder Prüfstandssequenzen, bei denen sich Telegramme gezielt senden, auswerten und variieren lassen. Ebenfalls neu: eine detaillierte Trace-Wiedergabe, die Trace-Dateien, Nachricht für Nachricht, ablaufen lässt, mit Haltepunkten und definierten Wiedergabebereichen. In der Empfangsliste hebt die Software Datenänderungen hervor, um dynamische Werte und Auffälligkeiten schneller zu erkennen.

Unter der Haube stellt Peak auf eine 64-Bit-Architektur um und trennt Benutzeroberfläche und Kommunikationsmodule, was laut Hersteller der Leistung zugutekommen soll.

Die neuen Funktionen im Überblick:

  • Unterstützung für CAN XL
  • Unterstützung für J1939 FD
  • Mehrere Symboldateien pro Verbindung
  • Unterstützung für Python-Skripte
  • Präzise Trace-Wiedergabe mit Schrittsteuerung, Haltepunkten und Wiedergabebereichen
  • Hervorhebung von Datenänderungen in der Empfangsliste
  • Verbesserte Leistung dank 64-Bit-Architektur sowie separater Benutzeroberfläche und Kommunikationsmodule
  • Flexible Lizenzoptionen: Einzellizenz, Floating-Lizenz, Testlizenz, Add-Ins mit Lizenzdongle
  • Optionale Wartungsverträge für Updates und Support
  • Alle bewährten Kernfunktionen von PCAN-Explorer 6 enthalten
  • Lizenzwechsel: Einzelplatz, Floating, Dongle

Mit Version 7 führt Peak außerdem ein Lizenzsystem auf CodeMeter-Basis ein. Anwender können zwischen Einzelplatz- und Floating-Lizenzen wählen; für Einzelplatzlizenzen bietet Peak optional USB-Dongles für Portabilität an. Testlizenzen sollen den Einstieg erleichtern. Ergänzend nennt Peak optionale Wartungsverträge für Updates und Support. „Die neue Version vereint die Essenz aller vorherigen Versionen mit neuen Funktionen“, ergänzt Koch. „Das bedeutet, wir haben das umfassende Feedback unserer Anwender über Jahre hinweg integriert und modernste Technologien und Funktionen hinzugefügt, um den Explorer auf die nächste Entwicklungsstufe zu heben.“ (mc)

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