In naher Zukunft wird die Mehrzahl der Privathaushalte einen Breitbandanschluss von 100 Mbit/s benötigen, um am ganz normalen Netzleben teilhaben zu können. Der weitere Anstieg ist aber absehbar. Nach dem momentanen Stand der Technik lässt sich diese Bandbreite nur per Glasfaseranschluss nachhaltig realisieren. Bis es so weit ist, bauen VDSL2 und Vectoring bzw. G.fast eine Brücke ins Glasfaserzeitalter. Aktuell spielt diese Kombination eine wichtige Rolle für eine bessere Breitbandversorgung. Investitionen in eine FTTC-Infrastruktur bleiben bei einer künftigen Migration von FTTC zu einem reinen FTTB/FTTH-Glasfasernetz geschützt. Auch wenn es momentan nur langsam vorangeht, die Zukunft gehört auf jeden Fall den Glasfasernetzen.
Über den Autor
Klaus Pollak ist Head of Consulting & Projects bei Keymile in Hannover.