Roboterstrategie für Europa Omron bündelt Robotikgeschäft in neuer Organisationseinheit

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Der Automatisierungsspezialist Omron hat zum April eine globale Robotikorganisation gegründet. Damit stärkt das Unternehmen sein Engagement für End-to-End-Automatisierung und will gezielter auf lokale Kundenbedürfnisse eingehen.

Neueröffnung: 2025 hat Omron das neue Automation Center in Stuttgart eröffnet.(Bild:  Omron)
Neueröffnung: 2025 hat Omron das neue Automation Center in Stuttgart eröffnet.
(Bild: Omron)

Omron reagiert mit der Gründung einer eigenständigen Robotikorganisation auf die wachsende Bedeutung von Robotik in der industriellen Automatisierung. Die neue Einheit ergänzt das bestehende Automatisierungsgeschäft und soll dazu beitragen, Kunden künftig noch direkter und bedarfsgerechter zu unterstützen. Im Zentrum stehen schnellere Entscheidungsprozesse, technischer Support mit kurzen Wegen und der Ausbau von Fachwissen auf europäischer Ebene.

Globale Struktur mit lokalem Fokus

Ziel ist es, Lösungen für komplexe Automatisierungsvorhaben passgenauer bereitzustellen – von stationären Industrierobotern bis zu mobilen Robotersystemen. In Europa wird dafür ein eigenes Team aus Vertriebs-, Applikations- und Servicespezialisten aufgebaut. Die Expertinnen und Experten arbeiten sowohl regional als auch auf europäischer Ebene eng mit der globalen Organisation zusammen.

Netzwerk aus Kompetenzzentren

Rückgrat der neuen Struktur sind mehrere spezialisierte Standorte: Die „Automation and Robotics Centers of Excellence“ in Annecy (Frankreich), Barcelona (Spanien) und Dortmund sollen als regionale Anlaufstellen für Beratung, Tests und Schulungen dienen. Hinzu kommt das neu eröffnete Automatisierungszentrum in Stuttgart, das auf technische Lösungen für den deutschsprachigen Raum ausgelegt ist.

Ergänzt wird dieses Netzwerk durch eine Reihe von Proof-of-Concept-Zentren (PoC), in denen Unternehmen gemeinsam mit Omron automatisierte Abläufe erproben und weiterentwickeln können. Die Kombination aus technischer Infrastruktur und lokalem Know-how soll helfen, die Umsetzbarkeit neuer Anwendungen frühzeitig zu bewerten – insbesondere in dynamischen Branchen wie Automotive, Logistik oder der Elektronikfertigung.

Verknüpfung mit Forschung und Entwicklung

Die neue Organisationseinheit ist zugleich eng an Omrons weltweite Entwicklungsaktivitäten angebunden. Ziel sei es, Innovationen schneller in marktfähige Lösungen zu überführen, die den Anforderungen europäischer Kunden entsprechen. Hierzu wurde eigens ein europäisches Forschungsteam etabliert, das künftig mit internationalen R&D-Abteilungen zusammenarbeitet. (mc)

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