Fraunhofer IAF Oliver Ambacher ist neuer Leiter des Fraunhofer-IAF in Freiburg

Redakteur: Kristin Rinortner

Am 1. Oktober 2007 hat Prof. Dr. Oliver Ambacher die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik (IAF) in Freiburg. Er ist zugleich auf den Lehrstuhl „Verbindungshalbleiter und Mikrosysteme“ an der Fakultät für Angewandte Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg berufen worden.

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„Ich möchte aufbauend auf die Stärken des IAF in den Bereichen der Mikroelektronik und Optik die III-V-Verbindungshalbleiter nutzen, um innovative Bauelemente und Systeme für die Medizin- und Sicherheitstechnik zu entwickeln“, beschreibt Ambacher seine neue Aufgabe.

Der 44-jährige Physiker war zuletzt Direktor des Zentrums für Mikro- und Nanotechnologien an der TU Ilmenau sowie Sprecher des Zentrums für Innovationskompetenz MacroNano. Seine bisherigen Forschungen zu elektronischen und optischen Bauelementen aus III-V-Halbleitern passen ideal zur Kernkompetenz des IAF. Zusätzlich bringt Ambacher Erfahrungen in der Prozessierung von Mikro- und Nanostrukturen für Sensoren mit, die in der Biotechnologie und Medizintechnik gefragt sind – ein viel versprechendes Potenzial für neue Geschäftsfelder.

Nach dem Studium der Physik und Chemie in München forschte Ambacher als wissenschaftlicher Assistent am Walter-Schottky-Institut der TU München. Anschließend ging er als Feodor-Lynen Stipendiat der Alexander von Humbold Stiftung für zwei Jahre an die Cornell University in den USA. Im Jahr 2000 habilitierte er an der TU München und wurde 2002 als Professor für Nanotechnologie nach Ilmenau berufen.

Oliver Ambacher ist Nachfolger von Prof. Günter Weimann, der anlässlich der 50-Jahrfeier des IAF am 18. September 2007 verabschiedet wurde und der am 1. Oktober 2007 in den Ruhestand gegangen ist.

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