Bundesleistungswettbewerb 2010 Nicht nur Ingenieure braucht der Elektronikstandort Deutschland
Deutschlands beste Jungelektroniker stehen fest. Ihnen galt alle Aufmerksamkeit bei der Preisverleihung am 14. November 2010 im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik in Oldenburg.
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Von den 18 Siegern des diesjährigen Bundesleistungswettbewerbs der elektro- und informationstechnischen Handwerke standen natürlich die Erstplatzierten Roland Schick, Raphael Greber, Marco Schaffarzik, Thomas Weik, Christian Martens, Jens-Christian Hunsicker und Benjamin Peter Dörner im Rampenlicht. An dem Wettbewerb hatten Landessieger aus allen Teilen Deutschlands teilgenommen: 51 junge Gesellen und eine Gesellin. Ann-Christin Fleiter aus Nordrhein-Westfalen erkämpfte sich Platz 2 bei den Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik.
Die jungen Elektrotechniker hatten im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (bfe) in Oldenburg auf dem Niveau einer Gesellenprüfung kniffelige Aufgaben zur Erstellung einer Elektroanlage in Hotels zu lösen. Dazu gehören z. B. das Programmieren der Beleuchtungssteuerung über KNX, die Installation einer Telefonanlage und Videoüberwachung für den Hotelparkplatz sowie der Brand- und Einbruchmeldeanlage.
German Mittelstandes ist die Kaderschmiede für Made in Germany

Unternehmer Felix G. Hensel, der erste BLW-Schirmherr, verwies in seiner Festrede auf die Bedeutung des international beachteten „German-Mittelstandes“ als wirtschaftlichen Stabilitätsgaranten und als Kaderschmiede für „Made in Germany“. Hensel fühlt sich verantwortlich für nachfolgende Generationen: „Junge Menschen qualifiziert auszubilden und zu beschäftigen, ist für mich selbstverständlich. Ohne sie wäre Erfolg undenkbar.“ In seinem Unternehmen sind mehr als zehn Prozent der Beschäftigten Auszubildende.
Karl Hagedorn, Vorsitzender des Vereins zur Berufs- und Nachwuchsförderung in den elektro- und informationstechnischen Handwerken, lobte in seinem Schlusswort die Unterstützung durch die rund 30 Sponsoren des BLW: „Ihre Investition ist gut angelegtes Geld in die Zukunft unserer Branche“.
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