Bundesleistungswettbewerb 2010 Nicht nur Ingenieure braucht der Elektronikstandort Deutschland

Redakteur: Stefan Liebing

Deutschlands beste Jungelektroniker stehen fest. Ihnen galt alle Aufmerksamkeit bei der Preisverleihung am 14. November 2010 im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik in Oldenburg.

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Alle Sieger des BLW 2010 mit dem Leiter des ZVEH-Bundesleistungswettbewerbs, Manfred Köhler (li.), und dem Schirmherr, Felix G. Hensel (re.): (v.li.n.re.) Marco Schaffarzik , Christian Martens, Jens-Christian Hunsicker, Raphael Greber, Benjamin Peter Dörner, Roland Schick sowie Thomas Weik. (Bild: ZVEH/Franke)
Alle Sieger des BLW 2010 mit dem Leiter des ZVEH-Bundesleistungswettbewerbs, Manfred Köhler (li.), und dem Schirmherr, Felix G. Hensel (re.): (v.li.n.re.) Marco Schaffarzik , Christian Martens, Jens-Christian Hunsicker, Raphael Greber, Benjamin Peter Dörner, Roland Schick sowie Thomas Weik. (Bild: ZVEH/Franke)

Von den 18 Siegern des dies­jährigen Bundesleistungswettbewerbs der elektro- und informationstechnischen Handwerke standen natürlich die Erstplatzierten Roland Schick, Raphael Greber, Marco Schaffarzik, Thomas Weik, Christian Martens, Jens-Christian Hunsicker und Benjamin Peter Dörner im Rampenlicht. An dem Wett­bewerb hatten Landessieger aus allen Teilen Deutschlands teilgenommen: 51 junge Gesellen und eine Gesellin. Ann-Christin Fleiter aus Nordrhein-Westfalen erkämpfte sich Platz 2 bei den Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik.

Die jungen Elektrotechniker hatten im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (bfe) in Oldenburg auf dem Niveau einer Gesellenprüfung kniffelige Aufgaben zur Erstellung einer Elektroanlage in Hotels zu lösen. Dazu gehören z. B. das Programmieren der Beleuchtungssteuerung über KNX, die Installation einer Telefonanlage und Videoüberwachung für den Hotelparkplatz sowie der Brand- und Einbruchmeldeanlage.

German Mittelstandes ist die Kaderschmiede für Made in Germany

Liste der Bundessieger in den einzelnen Ausbildungsberufen (Bild: zveh)
Liste der Bundessieger in den einzelnen Ausbildungsberufen (Bild: zveh)
Wettkampfleiter Manfred Köhler würdigte die Leistungen der Teilnehmer und stellte heraus, dass alle bereits Landessieger und damit auf einem hohen Niveau seien. Wilfried Müller, Präsident der Handwerkskammer Oldenburg, appellierte in seinem Grußwort an die jungen Elektrotechniker, dem Handwerk treu zu bleiben. Auch im Handwerk könnten z. B. beruf­liche Erfahrungen im Ausland gesammelt werden.

Unternehmer Felix G. Hensel, der erste BLW-Schirmherr, verwies in seiner Festrede auf die Bedeutung des international beachteten „German-Mittelstandes“ als wirtschaftlichen Stabilitätsgaranten und als Kaderschmiede für „Made in Germany“. Hensel fühlt sich verantwortlich für nachfolgende Generatio­nen: „Junge Menschen qualifiziert auszubilden und zu beschäftigen, ist für mich selbstverständlich. Ohne sie wäre Erfolg undenkbar.“ In seinem Un­ternehmen sind mehr als zehn Prozent der Beschäftigten Auszubildende.

Karl Hagedorn, Vorsitzender des Vereins zur Berufs- und Nachwuchs­förderung in den elektro- und informationstechnischen Handwerken, lobte in seinem Schlusswort die Unterstützung durch die rund 30 Sponsoren des BLW: „Ihre Investition ist gut angelegtes Geld in die Zukunft unserer Branche“.

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