Zweite Mikrocontroller-Generation Neuer Mikrocontroller RP2350 von Raspberry Pi

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Mitte März 2025 haben die Entwickler von Raspberry Pi die zweite Generation ihrer Mikrocontroller-Plattform veröffentlicht, den RP2350. Der Chip baut auf dem RP2040 auf und hat mehr Leistung, mehr Sicherheit bei gleichbleibend hoher Flexibilität auf dem Kasten.

Die zweite Generation der Raspberry-Pi-Mikrocontroller, der RP2350.(Bild:  Raspberry Pi)
Die zweite Generation der Raspberry-Pi-Mikrocontroller, der RP2350.
(Bild: Raspberry Pi)

Über die von Raspberry Pi gewohnten Vertriebskanäle ist bereits seit Mitte März 2025 die zweite Generation des Mikrocontrollers des Unternehmens verfügbar, der RP2350, der im Sommer 2024 vorgestellt wurde und auf der Technologie des erfolgreichen RP2040 aufbaut. Der RP2350 setzt auf zwei Arm-Cortex-M33-Prozessoren mit 150 MHz, integriertem Floating-Point- und DSP-Support sowie ein Sicherheitskonzept basierend auf Arm TrustZone. Mit großem On-Chip-SRAM und programmierbaren I/O-Funktionen eignet sich der Chip ideal für Anwendungen in den Bereichen Industrie, IoT, smarte Consumer-Produkte und mehr.

Wie alle Raspberry Pi-Produkte kommt auch der RP2350 mit umfassender Dokumentation, Referenzdesigns (z. B. für KiCAD) und praktischen Leitfäden für die Hardwareintegration. Besonderes Augenmerk wurde auf Transparenz bei der Sicherheit gelegt: Eine öffentliche Hacking-Challenge bestätigte die Robustheit der Sicherheitsfunktionen. Aktuell sind die folgenden Varianten verfügbar:

  • RP2350A: 7 × 7 mm, QFN60-Gehäuse
  • RP2350B: 10 × 10 mm, QFN80-Gehäuse

Ebenfalls in diesem Jahr erscheinen mit RP2354A und RP2354B zwei weitere Varianten mit integriertem Flash-Speicher, die sich für kompakte Designs mit geringem Platzbedarf eignen. Mit der neuen Generation des Mikrocontrollers stellt der Vorgänger RP2040 das Einstiegsmodell dar, wenn Kosten entscheidend sind oder nur einfache Projekte ohne spezifische Floating-Point- oder Sicherheitsfunktionen umgesetzt werden sollen. Der RP2350 ist dementsprechend der nächste Schritt für anspruchsvollere und sichere Embedded-Projekte, wenngleich der Preis nicht allzu hoch ausfällt. (sb)

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