Oberflächenreinigung Neue Plasma-Technologie für Reinigung organischer und anorganischer Rückstände

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Mit der spezifischen Kombination von Atmosphärendruckplasma mit ionisiertem Wasser zur Entfernung hartnäckiger Verunreinigungen wie Öle, Salze und Fette oder gar anorganischer Rückstände will Plasmatreat absolute Reinheit und gleichzeitig Nachhaltigkeit in der Oberflächenreinigung garantieren.

Plasmatreat kombiniert beim Reinigungsprozess HydroPlasma Atmosphärendruckplasma mit einem Strahl aus ionisiertem Wasser.(Bild:  Plasmatreat)
Plasmatreat kombiniert beim Reinigungsprozess HydroPlasma Atmosphärendruckplasma mit einem Strahl aus ionisiertem Wasser.
(Bild: Plasmatreat)

In der Elektronikproduktion, der Raum- und Luftfahrt sowie der Medizintechnik ist die absolute Sauberkeit von Oberflächen essenziell, da selbst kleinste Verunreinigungen schwerwiegende Folgen haben können. In der Elektronikfertigung können Staub, Fette oder Oxidationen zu fehlerhaften Lötverbindungen, Kurzschlüssen oder unzuverlässigen elektrischen Kontakten führen. Zudem haften Schutzschichten wie Lacke oder Verkapselungen nur dann optimal, wenn die Oberflächen frei von Rückständen sind.

Auch in der Raum- und Luftfahrt spielt Sauberkeit eine entscheidende Rolle. Verunreinigungen können die Materialermüdung beschleunigen, die Belastbarkeit von Klebeverbindungen reduzieren und die Funktion empfindlicher Avioniksysteme beeinträchtigen. Da Flugzeuge und Raumfahrzeuge extremen Umweltbedingungen ausgesetzt sind, ist eine einwandfreie Oberflächenqualität für die Sicherheit und Langlebigkeit der Bauteile unerlässlich.

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In der Medizintechnik ist die Reinheit von Implantaten, Prothesen und chirurgischen Instrumenten besonders wichtig, um Infektionen zu vermeiden und eine hohe Biokompatibilität sicherzustellen. Rückstände von Fetten oder Chemikalien könnten Entzündungsreaktionen auslösen oder die Funktion von medizinischen Mikrochips und Sensoren beeinträchtigen.

In all diesen Bereichen trägt eine präzise und rückstandsfreie Reinigung dazu bei, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Lebensdauer der Produkte zu gewährleisten. Und für all diese Bereiche bietet die Plasmatreat GmbH mit HydroPlasma eine neue Lösung für die Oberflächenreinigung von organischen und anorganischen Rückständen.

Atmosphärendruckplasma gepaart mit ionisiertem Wasser

Die Verantwortlichen des Unternehmens erklären: „Der Reinigungsprozess basiert auf der direkten Einspeisung von Wasser in den Plasmastrahl, wo es ionisiert und in einen hochreaktiven Strahl umgewandelt wird. Dieser wird über eine speziell entwickelte Düse präzise auf die gewünschte Substratoberfläche gelenkt. Die ionisierten Wassermoleküle erzielen dabei eine Reinigungswirkung, die mit Spülmittel in warmem Wasser vergleichbar ist, lösen Rückstände zuverlässig und tragen sie ab.“ Der Clou dabei ist, dass der Reinigungsprozess völlig ohne Chemikalien auskommt, auch bei hartnäckigen Verunreinigungen durch Salze, Fette oder Öle. Sogar anorganische Rückstände wie Fingerabdrücke werden entfernt.

Die Plasmatreat-Lösung wartet noch mit einem weiteren Pluspunkt auf, denn das integrierte Airknife entfernt während der Reinigung bereits gelöste Partikel und Flüssigkeitsreste. Das sorgt dafür, dass das Substrat nach der Reinigung bereits weiter verarbeitet werden kann. In Produktionsprozessen, bei denen etwa Reinigungstechnologien wie Plasmatreats OpenairPlasma nicht ausreichen, kann HydroPlasma integriert werden, auch in bereits vorhandene Plasmatreat-Anlagen.

Während die Plasmareinigung als Verfahren zur chemiefreien Oberflächenbehandlung bereits etabliert ist, stellt die Kombination von Atmosphärendruckplasma mit ionisiertem Wasser zur Entfernung hartnäckiger Verunreinigungen eine interessante Weiterentwicklung dar. Diese Neuerung erweitert die Anwendungsmöglichkeiten der Plasma-Technologie und bietet eine nachhaltige Alternative zu traditionellen Reinigungsverfahren. (sb)

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