Dresden Elektronik Neubau im Gewerbegebiet Dresden Reick bezogen

Redakteur: Claudia Mallok

Der Elektronikdienstleister dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh hat seinen neuen Firmensitz im Gewerbegebiet Dresden Reick bezogen. Der Neubau mit zwei Etagen und 3.000 Quadratmetern Grundfläche bietet moderne, großzügige Arbeitsräume und Platz für das weitere Wachstum der Firma.

Anbieter zum Thema

„Seit Bestehen der dresden elektronik ingenieurtechnik gmbh ist dies die umfangreichste Investition“, kommentiert Firmengründer und Geschäftsführer Lutz Pietschmann den Einzug in das neue Firmengebäude. In nur 10 Monaten Bauzeit war der Neubau mit einer Investitionssumme von 3,2 Mio. Euro entstanden.

Im Erdgeschoss sind auf über 1.500 Quadratmeter Nutzfläche die Leiterplattenbestückung und Serienprüfung, Gerätebau und mechanische Kleinteilefertigung, Lager sowie Warenein- und Warenausgang untergebracht. Die 600 Quadratmeter, auf denen sich die Leiterplattenfertigung und Prüfarbeitsplätze befinden, sind voll klimatisiert.

Unternehmer Lutz Pietschmann bei der feierlichen Eröffnung des neuen Firmengebäudes (Archiv: Vogel Business Media)

„Im Obergeschoss bieten helle Räume optimale Arbeitsbedingungen für Entwicklung und Qualitätssicherung, unser Typprüflabor für die EMV, elektrische, optische und Klimaprüfungen sowie thermografische Untersuchungen, Dauerlaufprüfstände, Vertrieb und Verwaltung. Und für Seminare und Schulungen stehen multifunktional nutzbare, individuell teilbare Flächen zur Verfügung“, zählt Lutz Pietschmann auf.

Aus dem 1990 gegründeten Ingenieurbüro mit zwei Mitarbeitern hat sich ein erfolgreicher Komplettdienstleister mit jährlichen Wachstumsraten von 10 bis 15% entwickelt. Im Jahr 2008 hat das Unternehmen 60 Mitarbeiter beschäftigt und 5,7 Mio. € Umsatz erwirtschaftet. Und dresden elektronik will weiter wachsen und neue Fertigungstechnologien erschließen. Für 100 Mitarbeiter bietet der Neubau Platz.

Enge Verflechtung von Entwicklung und Fertigung

Pro Jahr werden ca. 1.500 verschiedene Baugruppen-Typen und rd. 200.000 elektronische Baugruppen für verschiedene Anwendungen entwickelt und produziert. „Unsere Stärke, die enge Verflechtung von Fertigung und Entwicklung, die zu serienmäßig reproduzierbaren Erzeugnissen und Leistungen führt, hat im neuen Firmengebäude ausgezeichnete Bedingungen“, freut sich Pietschmann. Sowohl Kunden als auch Mitarbeiter profitieren von den deutlich besseren Voraussetzungen, um eine hohen Qualität zu gewährleisten und die Quantität zu steigern.

1,5 Mio. Euro hat der Elektronikdienstleister in den Maschinenpark investiert (Archiv: Vogel Business Media)

Deshalb wurde auch der Maschinenpark modernisiert. Für 1,5 Mio. € wurden u.a. eine Bestückungslinie mit den High-Speed Bestückungsautomaten Siplace D1 und Siplace D1S, Lotpasten-Schablonendrucker DEK Horizon 03i, eine Vollkonvektions–Reflowlötanlage von Rehm, ein AOI-System von Göpel für die Stückprüfung sowie diverse Mess- und Prüftechnik gekauft.

Das Dienstleistungsspektrum reicht bis Gerätebau, Kabelkonfektion und EMV-Prüfungen (Archiv: Vogel Business Media)

Über die Entwicklung und Leiterplattenbestückung einschließlich Kabelkonfektion und Gerätebau gehören auch Typprüfungen sowie das Waschen und Lackieren von Leiterplatten zum Dienstleistungsspektrum von dresden elektronik. Eine weitere Stärke sind die Projektierung und Fertigung kompletter Testsysteme für die Serienfertigung sowie das erfahrene Entwicklungsteam für eine breite Erzeugnispalette.

„Hinzu kommt das firmeneigene Produktionsplanungssystem, das wir unseren Fertigungskunden gern zur Verfügung stellen. Sie können so auf unsere Artikeldatenbank zugreifen (und von günstigen Einkaufspreisen profitieren), eigene Artikel anlegen und Stücklisten erstellen bzw. importieren. Die Daten gehen unmittelbar in unser PPS ein und werden schnell und fehlerfrei übernommen. Spätere Änderungen an den Stücklisten können unkompliziert eingearbeitet werden“ so der Geschäftsführer.

(ID:317941)