Internetportal für Netzwerktechnik Netzwerkschrank konfigurieren und Angebote vergleichen

Redakteur: Kristin Rinortner

Auf dem Internetportal für Netzwerktechnik gibt es einen Angebots-Konfigurator für Netzwerkschränke, der die Offerten der einzelnen Hersteller vergleicht, selektiert und eine Anfrage abschickt. Er ist einfach zu bedienen und übersichtlich gestaltet.

Anbieter zum Thema

Wer heute in Deutschland einen Netzwerkschrank für sein Unternehmen oder – als Dienstleister – für einen Kunden sucht, trifft auf eine große Zahl ähnlich lautender Angebote. „Neben dem Marktführer Rittal gibt es ca. 30 bis 40 Hersteller und Importeure in Deutschland, die eine große Bandbreite an Daten- und Netzwerkschränken anbieten. Viele der mittelständischen Hersteller produzieren Speziallösungen für Hochsicherheitsschränke, schallgedämmte oder klimatisierte Serverschränke.

Diese Anbieter zu finden und sich über das Preis- und Leistungsgefüge einen Überblick zu verschaffen, war für den Interessenten bisher mit hohem Zeit- und Kostenaufwand für Recherche, Angebotsanfragen und Preisvergleiche verbunden“, erzählt Christoph Laves, Inhaber von Laves und Partner in Wiesbaden, die das Portal betreiben.

Laves weiß, wovon er spricht. Er war für einen Spezialhersteller von Serverschränken tätig. „Große Hersteller mit dem entsprechenden Marketingpotenzial wie Rittal, Schroff, Knürr oder Schäfer sind bekannt und werden angefragt“, resumiert er. Kleinere Unternehmen, und das ist die Mehrzahl, hätten in der Regel keine oder wenig Chancen und auch wenig Budget, um mit den Großen mitzuhalten. Das bedeute jedoch nicht, dass sie keine qualitativ hochwertigen Lösungen bieten würden.

Kommunikations- und Kontaktportal

Hier wäre eine herstellerübergreifende Vergleichsplattform ideal für den Kunden. „Denn die Grundanforderungen sind bei allen Anbietern, ob es große oder mittelständische Unternehmen, Distributoren oder Erstimporteure sind, gleich“, erklärt Laves. Aus der Idee wurde ein Projekt: Das Portal „Serverschrank.de“, welches er mit Projektleiter Daniel Brauer seit Ende 2005 realisiert und das seit Oktober 2006 online ist. Die Plattform versteht Laves als eine Kombination aus Kommunikations- und Kontaktportal.

Der Schrank-Konfigurator auf dem Internetportal für Netzwerktechnik erleichtert dem Käufer die Auswahl: Im Konfigurator definiert man über eine einfache Auswahlliste die Grunddaten des benötigten Schrankes hinsichtlich Höhe, Breite, Nutzhöhe in Höheneinheiten, Ausstattung der Türen etc. In einem Freitextfeld lassen sich besondere Wünsche definieren. Daraufhin wird dieses kurze „Pflichtenheft“ unter Angabe von einigen wenigen Kontaktdaten als Angebotsanfrage an die Hersteller von derartigen Schränken geschickt.

Die teilnehmenden Schrankanbieter – derzeit sind es 14 – haben in der Datenbank des Portals ihr jeweiliges Produktsprogramm hinterlegt. Die Schrankdaten der Kundenanfrage werden im System mit den hinterlegten Produktionsprogrammen der Hersteller verglichen und nur diejenigen Anbieter erhalten die Anfrage, die einen Schrank mit den im Konfigurator definierten Spezifikationen auch tatsächlich in ihrem Sortiment führen. Die Anfrage wird per E-Mail verschickt, danach erhält der Interessent ein qualifiziertes Angebot. Mit wenigen Mausklicks und einer E-Mail hat der Käufer damit alle relevanten Hersteller angefragt und kann sich aus den eingehenden Angeboten das Passende heraussuchen.

Speziell für mittelständische Schrankhersteller

Für die mittelständischen Anbieter ist diese Recherchemöglichkeit besonders interessant, da sie hier genauso in die Abfrage einbezogen werden wie ein Rittal, Schroff, Knürr oder Schäfer. Auch die Kosten von 150 €/Jahr sind akzeptabel. Viele Mittelständler haben daher mit ihren Erfahrungen dazu beigetragen, die Suchabfrage zu optimieren.

„Das Portal verzeichnet 200 bis 400 Besucher pro Tag, zwei bis fünf konkrete Anfragen, die an die Hersteller weitergeleitet werden, bekommen wir pro Woche“, verrät Laves. Für die Zukunft hat er noch viel vor. Das betrifft nicht nur eine möglichst umfassende Auswahl an Herstellern, sondern z.B. auch Testberichte, ein Lexikon sowie moderierte Foren. „Hier bin ich gespannt, in welche Richtung das gehen wird, im Moment zeichnen sich die Themenbereiche Wasserkühlung und Verkabelungsstandards ab“, meint er. Laves ist übrigens noch auf der Suche nach fachkundigen Moderatoren.

Laves + Partner, Tel. +49(0)6122 993964

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