Manufacturing Execution Systems Modulares MES soll Einstieg für den Mittelstand erleichtern

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Der Markt für Manufacturing Execution Systems (MES) wächst, doch viele mittelständische Fertigungsbetriebe zögern bei der Einführung. Gründe sind vor allem hohe Komplexität, lange Projektlaufzeiten und Kosten. Ein modularer Ansatz soll die schrittweise Einführung von MES-Funktionen ermöglichen.

Elektronikfertigung; Ein Symbolbild.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Elektronikfertigung; Ein Symbolbild.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Der weltweite Markt für Manufacturing Execution Systems entwickelt sich seit Jahren dynamisch. Laut Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan wächst das Segment bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 9,3 Prozent. Treiber sind unter anderem steigende Anforderungen an Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Reaktionsfähigkeit in der Produktion. In der Praxis bleiben viele mittelständische Unternehmen dennoch zurückhaltend, wenn es um MES-Projekte geht.

Ein Grund dafür liegt in der Komplexität klassischer Systeme, die häufig tiefgreifende Eingriffe in bestehende IT-Landschaften erfordern. Lange Einführungsphasen und schwer kalkulierbare Projektaufwände gelten insbesondere im Mittelstand als nachvollziehbares Hemmnis. Vor diesem Hintergrund setzen Anbieter zunehmend auf modulare Konzepte, die eine schrittweise Einführung erlauben.

Ein solcher Ansatz ist das MES proMExS von Sack EDV-Systeme. Das System ist modular aufgebaut und kann zunächst mit grundlegenden Funktionen wie der Betriebsdatenerfassung starten. Weitere Module, etwa für Feinplanung oder Leitstandsfunktionen, lassen sich später ergänzen. Die Integration in bestehende ERP-Systeme erfolgt über vorgefertigte Schnittstellen; zusätzliche Anbindungen können über offene REST-Schnittstellen realisiert werden.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Nutzung von Echtzeitdaten aus der Produktion. Diese sollen kurzfristige Anpassungen in der Fertigungssteuerung ermöglichen und gleichzeitig die Rückverfolgbarkeit verbessern. Laut Anbieter lässt sich das System ohne umfangreiche Infrastrukturprojekte an bestehende Produktionsumgebungen anbinden, einschließlich IIoT-fähiger Systeme.

Neben der technischen Integration adressiert das System auch organisatorische Aspekte. Produktionswissen, das bislang stark an einzelne Mitarbeitende gebunden ist, soll strukturiert erfasst und in standardisierte Abläufe überführt werden. Ziel ist es, Produktionsprozesse auch bei Personalwechseln stabil und nachvollziehbar zu halten. Sack EDV-Systeme richtet sich mit dem Angebot vor allem an mittelständische Unternehmen der diskreten Fertigung, insbesondere im Maschinenbau und in der metallverarbeitenden Lohnfertigung. (sb)

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