Modulare Steckverbinder perfekt kombinieren

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Bei Ilme setzte man daher von Anfang an auf einen festen Metallrahmen aus Aluminium-Druckguss, der zuverlässig die Schutzleiteranbindung garantiert, den Anschluss sehr unterschiedlicher Schutzleiterquerschnitte erlaubt und in der Konstruktion die einfache Montage der Module ermöglicht.

Die einzelnen Module werden wie bei einem Baukastensystem miteinander verrastet. Man hält sozusagen – schon bevor man die Module in den Rahmen einsteckt – einen festen Steckerblock in der Hand. Dieser wird dann in den Rahmen eingesetzt und dort mit dem Clip-System in Sekundenschnelle rüttelsicher mit dem Rahmen verrastet.

Von Anfang an war neben dem einfachen Handling die Kompatibilität zu anderen modularen Systemen sehr wichtig. Die Kunden des Unternehmens können darauf vertrauen, dass die Steckgesichter zum Marktstandard bei normgerechten Moduleinsätzen steckkompatibel sind. Dies stellt sicher, dass es beim endgültigen Zusammenfügen der Maschine nicht zu Problemen kommt, auch wenn in einzelnen Anlagenteilen andere Steckverbinder verwendet wurden.

55 Modulpaare für individuelle Kombinationen

Das Unternehmen aus Mailand und Wiehl gehört heute mit einem der größten Angebote von 55 verschiedenen Modulpaaren zu den Technologieführern bei modularen Steckverbindern. Hieraus lassen sich Millionen verschiedener individueller Kombinationen in einem Steckverbinder zusammenfassen. Auf eine Einbaumöglichkeit von Fremdmodulen verzichtet man bewusst, weil dadurch die Systemintegrität innerhalb einer Steckerseite unterbrochen wird.

Die Firma baut die eigene Modulpalette konsequent aus. Die modularen Steckverbinder sind hoch flexibel, haben einen geringeren Platzbedarf, bieten Raum für spätere Erweiterungen, zeichnen sich durch kürzere Installationszeiten und eine moderne Vielfalt an High-Speed-Datensteckverbindern aus.

Auch die Entwicklung von Industrie 4.0 ist im Wesentlichen modular. Durch Industrie 4.0 und aktuellen Megatrends werden alle Arten von Industrieanlagen immer stärker modularisiert.

Die Basis für diese Modularisierung sind moderne Hochleistungsschnittstellen wie das MIXO-System. Über die Datenmodule USB, RS232 Twin, RJ45 oder MIXO-Gigabit werden Anlagenteile angebunden und die Unternehmen erhalten in Echtzeit Transparenz über ihre Produktion.

* Marc Thiedecke ist Geschäftsführer der ILME GmbH in Wiehl.

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