Codesicherheit für Mikrocontroller Microchip setzt mit der MCU-Reihe PIC18-Q4 auf mehr Sicherheit

Von Susanne Braun 2 min Lesedauer

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Mikrocontroller werden für simple wie komplexe Anwendungen genutzt. Weil immer mehr Alltagsgegenstände in Kontakt mit der Cloud kommen, steigt der Bedarf an Sicherheitsmaßnahmen auf Chipebene. Microchip liefert mit einer neuen MCU-Reihe einen neuen Standard für verbesserte Codesicherheit.

Die MCUs PIC18-Q24 von Microchip verfügen über die PDID-Funktion sowie über Multi-Voltage-I/O (MVIO). (Bild:  Microchip Technologies)
Die MCUs PIC18-Q24 von Microchip verfügen über die PDID-Funktion sowie über Multi-Voltage-I/O (MVIO).
(Bild: Microchip Technologies)

Mikrocontroller sind aufgrund ihrer kompakten Bauweise, ihres niedrigen Energieverbrauchs und ihrer Vielseitigkeit in vielen elektronischen Anwendungen weit verbreitet. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der modernen Elektronik und ermöglichen die Automatisierung und Steuerung zahlreicher Geräte und Systeme. Selbstverständlich werden Mikrocontroller auch in Produkten verbaut, die in Verbindung mit der Cloud stehen.

Und eben weil so viele elektrische und elektronische Geräte heutzutage über eine Datenanbindung verfügen, gibt es auch einen Bedarf an erhöhten Sicherheitsmaßnahmen auf Chipebene, die Firmware und Daten schützen. Die Entwickler des US-amerikanischen IC-Spezialisten Microchip haben Ende November 2023 die Mikrocontroller-/MCU-Reihe PIC18-Q4 auf den Markt gebracht, die eine interessante Sicherheitsfunktion einführen, die PDID-Funktion.

Programming and Debugging Interface Disable

Um unbefugten Zugriff auf die Programmier-/Debugging-Schnittstelle zu verhindern, sperrt die PDID (Programming and Debugging Interface Disable)-Funktion bei Bedarf den Zugriff. Mit deaktivierter Programmier- und Debugging-Funktion wird der Versuch, die Firmware zu lesen, zu löschen oder zu verändern, unterbunden.

„Die Sicherheit eines Systems ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Jede programmierbare Komponente kann anfällig sein, und es ist wichtig, erweiterte Schutzfunktionen zu implementieren, um potenzielle Hacks zu verhindern“, erklärt Greg Robinson, Corporate Vice President der 8-Bit-MCU-Business Unit bei Microchip. Die neue MCU-Reihe soll den Kunden bei der Sicherung und der Bekämpfung von Bedrohungen an der Basis des Systems unterstützen.

Die Mikrocontroller von Microchip verfügen außerdem über Multi-Voltage-I/O (MVIO), womit der Einsatz von externen Pegelumsetzern entfällt, die Komplexität der Platine reduziert wird und die MCUs gleichzeitig mit digitalen Ein- und Ausgängen bei unterschiedlichen Betriebsspannungen kommunizieren können. Das prädestiniert die PIC18-Q24-MCU in den Augen der Hersteller besonders als Systemmanagement-Prozessoren, um Überwachungs- und Telemetrieaufgaben für einen größeren Prozessor zu übernehmen – und erhöht die Sicherheit dieser scheinbaren Routineaufgaben, die oft anfällig für potenzielle Angreifer auf Embedded-Systeme sind. Produktdetails und Informationen zu den Entwicklungstools der Mikrocontroller finden Sie auf der offiziellen Webseite von Microchip. (sb)

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