Anbieter zum Thema
Mieten oder kaufen – welches Modell ist kosteneffizienter?
Beim Kauf von Testeinrichtungen sind auch die Lieferzeiten zu beachten. Falls sich kurzfristig die Gelegenheit für eine Neuentwicklung bietet und das Unternehmen sogar die finanziellen Mittel zur Geräteanschaffung zur Verfügung hat, kann es mehrere Wochen dauern, bis diese für die eigentliche Projektentwicklung eintreffen.
Das ist unbefriedigend und birgt die Gefahr, dass der Auftrag an einen Mitbewerber geht. Ebenfalls möglich: falls sich bestehende Testeinrichtungen in Reparatur befinden oder kalibriert werden müssen, kann dies zu Engpässen im Testbestand führen, womit wiederum kurzfristige Kundenanforderungen nicht erfüllt werden können.
Wie lange und wie oft wird das Messgerät verwendet?
Vor dem Kauf von Testgeräten sollten Unternehmen in der Lage sein, eine genaue Vorhersage zu treffen, wie lange und wie oft sie die Geräte in den folgenden Jahren verwenden werden.
Anderenfalls wird eine beträchtliche Summe an Geld unnötig verschwendet. In diesen schwierigen Zeiten sind daher neue Geschäftsmodelle erforderlich, die Unternehmen daran hindern, solche unnötigen Mehrausgaben zu tätigen.
Mieten bietet bessere Kostenüberwachung
Wie in jedem Bereich eines Unternehmens herrscht allgemein die Annahme, dass die Anschaffung oder ein Eigentum kosteneffizienter ist, als das Mieten oder Leasen.
Bei Testgeräten und deren üblichen Einsatz in Unternehmen ist das allerdings ein großer Irrtum. Eine Geschäftsstrategie auf Mietbasis anstelle eines Direktkaufs ermöglicht eine bessere Kostenüberwachung in der Zeit, in der die Geräte eingesetzt werden. Damit kann auch der Nutzen sie für die Entwicklungsarbeit maximiert werden.
Beim Kauf die Gesamtkosten nicht unterschätzen
Diese Abwägung verleiht Unternehmen mehr Flexibilität, sodass plötzliche Änderungen im Testbereich später nicht zu unvorhergesehen größeren Investitionen führen. Hinzu kommt, dass eine Gerätemiete Gelder für andere Mittel freisetzt. Diese für den Gerätekauf vorgesehenen Mittel können für Zwecke mit höherer Priorität verwendet werden.
Eine Miete kann auch das Problem der schnellen Verfügbarkeit lösen. Geräte stehen schneller zur Verfügung und beispielsweise bei Reparaturen ist schneller Ersatz garantiert. Damit verschiebt sich die Verantwortung für die Investition in neue Technologie auf Dritte.
Mehr Firmen bevorzugen Mietgeräte
Das Unternehmen selbst sichert sich somit gegen die Risiken einer eigenen Beschaffung ab, die durch die derzeitigen Marktverhältnisse gegeben sind. Potenzielle Unternehmen jeder Größe, ob es nun Systemintegratoren oder Auftragsfertiger, Produkthersteller, Telekom-/Mobilfunkbetreiber, Netzwerk-Service-Anbieter, Forschungseinrichtungen oder Entwicklungsberater sind – sie alle können ihre Geldmittel durch einen Miet-/Leasing-Ansatz besser nutzen.
Damit ist sichergestellt, dass Testgeräte nicht einfach unbenutzt verstauben, sondern umfassend zum Einsatz kommen.
Obwohl ein gewisser Anteil an Unternehmen weiterhin den Kauf von Testgeräten rechtfertigt, wird der Anteil der Firmen immer größer, die eine Miete bevorzugen.
Einige Beschaffungsentscheidungen können auf einer falschen Informationsbasis aufbauen – der Nutzen eines Geräts kann überschätzt, und die Gesamtkosten der Anschaffung können unterschätzt werden. Das Team des Test-Verleih-Spezialisten Livingston kann Kunden auf der Basis ihrer spezifischen Anforderungen hier umfassend beraten.
Das Return on Invest bei Mietgeräten
Die Motivation für Unternehmen, Geräte zu mieten anstatt zu kaufen, ist nicht neu. Das Verlangen danach wird jedoch immer offensichtlicher. Diese grundlegenden Veränderungen in der Unternehmensführung bedeuten, dass eine Gerätemiete nicht nur effizienter sondern in manchen Fällen sogar notwendig ist – im Vergleich zu einem Kauf.
Das Abstimmen der Gerätenutzung mit der Mietzahlung stellt sicher, dass ein Return on Investment gewährleistet ist. Weniger finanzstarke Unternehmen können damit die finanziellen Barrieren überwinden, die sie sonst darin hindern würden, die Geräte zu nutzen, die sie eigentlich für ihre Entwicklungsarbeit und somit für ihr weiteres Wachstum benötigen.
* * Philippe Suel leitet das Marketing bei der Livingston-Gruppe.
(ID:30555590)