Tipp für Schutzschaltungen Low-Power-Systeme vor Spannungs-Transienten schützen

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Metalloxid-Varistoren (MOVs) unterdrücken Überspannungsspitzen im Wechselspannungsnetz. Blitzschlag, das Schalten induktiver Lasten oder Schalten von Kondensatorbänken können zu Betriebszuständen mit Überspannungs-Transienten führen.

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An einem MOV wird normalerweise die maximale Nenn-Effektivspannung VACeff des Bauteils bei normalen Betriebsbedingungen nicht überschritten. Bleibt die Transienten-Energie unter der maximalen Spezifikation des MOV, werden kurzfristige Transienten-Ereignisse auf einen passenden Spannungspegel begrenzt. Allerdings kann ein andauernder abnormer Überspannungszustand mit begrenztem Strom wie ein unterbrochener Nullleiter dazu führen, dass der MOV in einen thermisch instabilen Zustand gelangt.

Der 2Pro-Baustein kombiniert einen PPTC- (Polymeric Positive Temperature Coefficient-)Überstrom-Baustein mit einem MOV in einem gemeinsamen, thermisch geschützten Baustein und ermöglicht damit eine rücksetzbare Strombegrenzung für Überstrom-Betriebszustände, eine Spannungsbegrenzung für Überspannungs-Ereignisse sowie einen sicheren Fehlerzustand für den Fall einer Varistor-Überlastung.

Im Schaltplan wird gezeigt, wie der erste Anschluss des LVM2P-Bausteins zum PPTC-Element führt. Der zweite ist mit dem MOV/PPTC-Reihenanschluss verbunden und bietet einen Pfad nach Masse, und der dritte Anschluss führt zum MOV.

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