Wirtschaftliche Schwierigkeiten Lösungen für Automatisierung: Technopia beantragt Insolvenz

Von Susanne Braun 1 min Lesedauer

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Das Automatisierungsunternehmen Technopia mit Sitz in Grafing bei München hat Anfang November 2025 beim Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren über das eigene Vermögen beantragt. Der Geschäftsbetrieb läuft weiter, die Gehälter der Beschäftigten sind vorerst gesichert.

Rückgrat der industriellen Automatisierung: Schaltschränke beherbergen Steuerungs-, Schutz- und Kommunikationskomponenten.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Rückgrat der industriellen Automatisierung: Schaltschränke beherbergen Steuerungs-, Schutz- und Kommunikationskomponenten.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Es zeichnet sich ab, dass der Herbst 2025 nach einem für die deutsche Industrie eher durchwachsenen Jahr, wirtschaftlich immer schwieriger wird. Aus Grafing bei München kam Anfang November die Nachricht, dass Technopia beim Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren beantragt hat. Technopia erbringt seit der Gründung 2013 Dienstleistungen für die Industrie und fokussiert sich dabei auf Schaltschrankbau sowie auf die Projektierung, Programmierung und Inbetriebnahme von industriellen Steuerungsanlagen.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Marc-André Kuhne von der Kanzlei DKR Kuhne Dr. Raith Rechtsanwälte PartGmbB bestellt. Wie die Kanzlei mitteilt, bleibt der Geschäftsbetrieb Technopias uneingeschränkt bestehen. Neben dem Verwaltungssitz in Grafing betreibt Technopia eine Produktionsstätte in Chemnitz. Die rund 35 Mitarbeitenden erhalten ihre Löhne und Gehälter bis Ende Dezember 2025 über das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit.

Ursache für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sei laut vorläufigem Insolvenzverwalter ein Auftragsrückgang, der durch Verschiebungen bei Projekten und Abrechnungen zusätzlich verstärkt wurde. Dennoch sieht Kuhne Chancen auf eine Fortführung des Unternehmens: „Die vorhandene Auftragslage und die technische Kompetenz bilden eine tragfähige Basis für eine Sanierung.“ Derzeit laufen Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren. Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und die Arbeitsplätze zu sichern. (sb)

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