Industriebatterien

Lithium-Ionen-Batteriemodul versorgt Telekommunikations-Sendemasten

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Das Batteriemodul SLE1000 dient dazu, Lastspitzen in Kraftwerken zu kompensieren.
Das Batteriemodul SLE1000 dient dazu, Lastspitzen in Kraftwerken zu kompensieren.
(Bild: Yuasa)
Das Modul hat eine Ladeakzeptanz von 1C und eine Nennkapazität von 40Ah, kann also mit 40A geladen werden. Fällt der Strom erneut nach kurzer Zeit aus, stellt das LIM40E 13 Modul bereits nach einer Stunde Ladezeit wieder 100 Prozent seiner Kapazität zur Verfügung.

Weil die Lithiumbatterie eine höhere Autonomie besitzt, wird das Dieselaggregat überflüssig. Das LIM40E 13 Modul arbeitet zuverlässig von -20°C bis +50°C und hat damit einen größeren Arbeitstemperaturbereich als andere Lösungen.

Parallel dazu präsentierte Yuasa in Hannover das VRLA-Batteriemodul des Typs SLE1000, das Lastspitzen in Kraftwerken kompensieren kann.

Das Modul ist dafür ausgelegt, Strom über einen längeren Zeitraum abzugeben. Es punktet mit 4.000 Zyklen bei einer Entladetiefe von 50 Prozent, kurzen Ladezeiten dank hoher Ladeakzeptanz, einer kompakten Bauform mit Front Terminal Access, platzsparender Montagefähigkeit, ausgereifter Blei-Technologie und mit den Vorteilen einer verschlossenen Blei-Säure-Batterie.

Damit ist die Batterie geeignet, um bestehende konventionelle Kraftwerke nach- oder umzurüsten, oder bei erneuerbaren Energiequellen Erzeugung und den dazu naturbedingt zeitversetzten Verbrauch in Deckung zu bringen.

Die Module können zu Massen-Energiespeichern zusammengeschlossen werden. Sie werden in Europa in Lerwick auf den Shetland-Inseln bereits erfolgreich eingesetzt. Dort steht Europas größter, auf Basis von Blei-Säure Batterien aufgebauter Energiespeicher.

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