Antriebssysteme für Roboter Leistungssteckverbinder für Roboter mit Power
Die Leistungssteckverbinder aus der Serie PC 16 garantieren beim Antriebssystem von Sieb & Meyer einen zuverlässigen Anschluss für die Leistungselektronik. Zahlreiche Eigenschaften wie vorkonfektionierte Codierung, fingerberührgeschützer Geräteausgang, Stahlüberfeder oder die Silberoberfläche sorgen für einen sicheren Betrieb.
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Universell einsetzbare Industrieroboter mit mehreren Achsen sind Standard bei der automatisierten Fertigung. Sieb & Meyer fertigt in Lüneburg Antriebssysteme für Roboter, wie sie zum Beispiel bei SEF Roboter eingesetzt werden. Für den Leistungsanschluss des Antriebssystems SD2 – einem zweikanaligen Antriebsverstärker für Maschinensteuerungen, der Antriebsarten wie Linearmotor, Servomotor und Werkzeugspindel treibt – nutzt das Lüneburger Unternehmen Hochleistungssteckverbinder von Phoenix Contact. Die Geräte steuern hauptsächlich Maschinen zur Leiterplattenbearbeitung und Industrieroboter.
Sichere Leistungsversorgung

Um leistungsintensive Bewegungen wie Laser-Schweißen mit einem Roboter zu bewerkstelligen, muss der Anschluss der Antriebssysteme für die entsprechende Leistung ausgelegt sein. Hier kommen die Leiterplattensteckverbinder vom Typ PC 16 aus der Produktfamilie Combicon power von Phoenix Contact mit einem Nennstrom von 76 A zum Einsatz (Bild 1).
Durch die vorkonfektionierte Codierung der Bauteile und durch die Beschriftung der einzelnen Klemmstellen können Stecker und Grundleiste eindeutig einander zugeordnet werden, Fehlsteckungen werden vermieden.
Für den SD2 nutzt Sieb & Meyer die invertierte Variante des Leiterplatten-Steckverbinders, den IPC 16. Das Grundgehäuse bietet durch den Buchsenkontakt einen fingerberührgeschützten Geräteausgang auf der Platinenseite. Die Silberoberfläche des Steckverbinders sorgt auf Grund ihrer hohen Leitfähigkeit bei hohen Strömen für ein sicheres Kontaktsystem und lässt beim SD2 auch kurzzeitige Spitzenströme von 120 A zu.
Vorteilhaft für die Sicherheit bei hoher Leistung ist auch die Stahlüberfeder, die bei allen Kontaktsystemen der Produktfamilie Combicon power verwendet wird. Diese Feder bringt zusätzliche Sicherheit bei Leistungs- und Temperaturschwankungen. Durch den Druck der Stahlüberfeder auf den Kontakt wird Kontaktkorrosion vermieden und der Übergangswiderstand langfristig stabilisiert.
Einsatzgebiete Leiterplattenbearbeitung und High-Tech-Roboter
Die Bearbeitung von Leiterplatten ist das Haupteinsatzgebiet der Antriebssysteme, im Marktsegment Leiterplattenbohr- und -Fräsmaschinen ist Sieb & Meyer als Steuerungshersteller Weltmarktführer. High-End-Leiterplatten-Bohrmaschinen können bis zu 700 Löcher pro Minute bohren. Mit den Steuerungen werden pro Jahr viele tausend Servoverstärker aus dem Werk in Lüneburg auf den asiatischen Markt exportiert.

Das Leistungsspektrum des Unternehmens erstreckt sich von einfachen Hardware-Anpassungen über spezielle Gehäuseformen oder Schnittstellen bis zu ganz neuen Funktionen und Geräten. Für eine derart stark kundenspezifische Fertigung sei ein zuverlässiger Lieferant mit einer breiten Produktpalette enorm wichtig, erklärt Ralph Kreisel, Key Account Manager für Antriebselektronik und Einspeisetechnik beim Unternehmen (Bild 2).

In der Nähe des Stammsitzes – im 5 km von Lüneburg entfernten Scharnebeck – werden die Antriebslösungen bei High-Tech-Robotersysteme von SEF für die Automobilindustrie und den Mittelstand (Bild 3) eingesetzt. Die Roboter werden durch die Robotersteuerung RS 3 angesteuert und über ein Bedien-Panel programmiert. Mit den 6-Achs-Industrierobotern bedient das Unternehmen alle Anwendungsbereiche – von allgemeinen Handlingsaufgaben über Laserschweißen bis hin zu Lackieraufgaben.
Durch den Einsatz der Leistungssteckverbinder aus der Serie PC 16 verfügt das Antriebssystem SD2 von Sieb & Meyer über ein zuverlässiges Anschlusssystem für die Leistungsversorgung.
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