Phoenix Contact Kurzarbeit in Blomberg und Bad Pyrmont

Redakteur: Kristin Rinortner

Um den geringeren Auftragseingang aufzufangen und dabei die Beschäftigung der Belegschaft zu sichern, hat Phoenix Contact für 1200 MitarbeiterInnen zum 1. März 2009 Kurzarbeit eingeführt. Für beide Standorte des Unternehmens in Blomberg und Bad Pyrmont betrifft das rund 25% der Belegschaft.

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Die Geschäftsführung setzt in Abstimmung mit dem Betriebsrat diese Maßnahme ein, um die Beschäftigten zu halten und bei Besserung der Auftragslage sofort durchzustarten. Die Kurzarbeit erfolgt in der Produktion, der Kunststoff- und Metall-Fertigung, Logistik sowie produktionsnahen Bereichen bis Ende September 2009. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt zwischen 21 und 28 statt 35 Stunden.

Kurzarbeit zur Beschäftigungssicherung

Kurzarbeit ist eine Maßnahme zur Beschäftigungssicherung. Der Arbeitgeber zahlt das Gehalt für die neue Arbeitszeit, die Agentur für Arbeit übernimmt 60 bis 67% des Verdienstausfalls für die gekürzte Arbeitszeit. Bei Phoenix Contact erhalten die Beschäftigten für den Zeitraum der Kurzarbeit durchschnittlich 6,6% weniger Gehalt.

Im Konjunkturprogramm II der Bundesregierung, das im Februar verabschiedet wurde, wird die Kurzarbeit ausdrücklich als Maßnahme zur Fortbeschäftigung empfohlen.

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