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Beispiel: Die Auswertung eines Projekts ergibt, dass ein Fertigungsauftrag im Rückstand ist.
Der Nutzer kann nun gezielt nach den Gründen dieser Verzögerung fragen. Ist ein Mitarbeiter wegen Krankheit ausgefallen? Ist eine Maschine defekt? Wurde ein anderer Auftrag vorgezogen? Bei der Erstellung seiner Abfragen ist der Anwender nicht an vordefinierte Reports gebunden, sondern folgt den Anforderungen der konkreten Situation. Der Erkenntnisprozess wird darüber hinaus durch die Visualisierung der Informationen in semantischen Netzen verbessert, was das intuitive Navigieren innerhalb der Datenwelt unterstützt.
Eine Ontologie-unterstützte Datenbank ist sogar in der Lage, Relationen zwischen den Daten abzuspeichern und selbstlernend neue Kontaktpunkte zwischen den Informationen zu knüpfen. Mit Hilfe der semantischen Regeln kann die Technologie Zusammenhänge innerhalb der Datenbestände erkennen und zeichnet sich somit durch künstliche Intelligenz aus.
Derartige Verfahren der Ontologie und der künstlichen Intelligenz wurden bislang nur im universitären Umfeld entwickelt und erprobt.
Das Forschungsprojekt – Daten und Fakten
Das Forschungsprojekt „Entwicklung eines Frameworks und von interaktiven Elementen zur Realisierung eines Ontologie-unterstützten Systems zur Auswertung von großen Datenbeständen“ läuft von Februar 2013 bis Dezember 2014. Die DELTA BARTH Systemhaus GmbH setzt das Projekt im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie um.
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