Anbieter zum Thema
Somit können neben SD-Karten auch Express-Cards auf dem Trägerboard angesprochen werden.
Wird SATA benötigt, kommt die Version ohne Flash-Disk zum Einsatz, die dann eine SATA-150-Schnittstelle zum Basisboard hinunterführt. Bei der CPU hat man in beiden Fällen die Wahl zwischen dem Z530 (mit 1,6 GHz, Virtualisierung und Hyperthreading) und dem Z510 mit 1,1 GHz, der aber ohne die leistungssteigernden Eigenschaften auskommen muss, dafür aber deutlich preiswerter ist.

Stellt die Anwendung höhere Anforderungen and die Performance oder die Anzahl der Schnittstellen, bietet die Qseven-Modulfamilie MSC Q7-US15W zwar keine Flash-Disk, aber ein leistungsfähiges Subsystem für den SATA-Anschluss und für PCI Express (Bild 2). Hier kommt ein PCIe-zu-SATA-Wandler zum Einsatz, der es erlaubt, über zwei SATA-Schnittstellen zu verfügen, die darüber hinaus SATA-300 unterstützen und somit die doppelte Bandbreite erreichen wie im obigen Fall.
Externes PCIe-Subsystem für hohe Ansprüche
Ein PCIe-Switch-IC erhöht dabei die Anzahl der PCIe-Leitungen. Dadurch können insgesamt drei PCIe-x1-Leitungen auf das Basisboard geführt werden, während der LAN- und der SATA-Controller an diese Schnittstelle angeschlossen sind. Für besonders hohe Ansprüche an die PCIe-Datenrate sollte ein externes PCIe-Subsystem an den freien PCIe-Kanal angeschlossen werden (PCIe 1).
Als Low-Cost-Version gibt es das Modul MSC Q7-US15W mit dem 1,1-GHz-Prozessor Z510 und ohne PCIe-Switch und PCIe-zu-SATA-Wandler, sodass nur ein PCIe-Kanal zur Verfügung steht. SATA fällt damit naturgemäß weg, aber dafür ist es das günstigste Qseven-Modul (MSC Q7-US15W-001). Als Boot-Medien stehen dann immer noch SD-Card, USB, LAN und Express-Cards zur Verfügung.
Mit den verschiedenen Qseven-Modulversionen von MSC findet sich das passende Modul für spezielle Anforderungen. Zur Evaluierung und zum Design-In bietet MSC eine komplette Referenzplattform sowie ein kleines Applikationsboard. Zum Einstieg stehen mehrere Starterkits unterschiedlichen Umfangs zur Verfügung.
*Dipl.-Ing. Peter Eckelmann ist Business Development und Support Manager Embedded Computing Technology bei der MSC Vertriebs GmbH, Neufahrn.
(ID:332120)