Brandschutz-Norm EN 45545-2 Kabelverschraubungen für zuverlässigen Brandschutz in Schienenfahrzeugen
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Bei Kabelverschraubungen aus Metall betrifft die neue Brandschutznorm EN 45545-2, die 2013 in Kraft treten soll, die Dichteinsätze, bei Kunststoff-Typen auch die Verschraubungskörper. In jedem Fall sind selbstverlöschende Materialien notwendig. Die von VDE, CSA und UL zertifizierten Kabelverschraubungen von Pflitsch unterliegen normengerechten Prüfungen bezüglich des Brandverhaltens, getestet nach der sog. Glühdraht-Prüfung gemäß EN 60695-2-11.
Als erster Kabelverschraubungshersteller in Deutschland verfügt das Unternehmen über zugelassene Produkte, die heute schon die Anforderungen der neuen Brandschutznorm EN 45545-2 erfüllen. Das akkreditierte Prüflabor Currenta in Leverkusen hat diese Materialien und Bauteile getestet. Das Material TPE erfüllt dabei die Anforderungen der neuen EU-Norm für den Einsatz in Zügen. Bei den Materialprüfungen wurde auch der Nachweis über Sauerstoffindex, Rauchgasdichte und Toxizität erbracht.
Bei der Feuerwiderstandsprüfung „Raumabschluss" wurden UNI-Dicht-Kabelverschraubungen in den Größen M16, M20, M25, M32, M40 sowie Blindstopfen geprüft. Im Brandfall dürfen nach der EN 45545-2 Flammen über 15 min (E15) lang nicht nach außen treten. Die verwendeten TPE-Dichteinsätze haben im Test die hohe Feuerwiderstandklasse E30 erreicht, halten also 30 min lang dicht.
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