Internet des Lichts

IP-Kommunikation erfolgt über die vernetzte Leuchte

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End-to-End-Verschlüsselung ist möglich

Auch Software aus der Applikationssicht lässt sich einfach konfigurieren, ohne dass Software im Netzwerk oder den Leuchten-Komponenten modifiziert werden muss. Da keine Gateways notwendig sind, ist eine End-to-End-Verschlüsselung möglich. Drahtlose oder kabelgebundene Kommunikationsmodule können frei und unabhängig von der Position des Treibers platziert werden.

Das modulare Toolbox-Konzept bietet viel Spielraum für die künftige Weiterentwicklung des Gesamtsystems. Neue oder modifizierte Funktionen und Module lassen sich auf dem Bussystem integrieren: Sensoren, Aktuatoren, Lautsprecher, Beacons oder Access Points. Die Software-Treiber der Leuchten müssen nicht angepasst werden.

Ohne die zahlreichen Gateways wird die Gebäudeplanung einfacher, da beispielsweise keine komplexen Updates der einzelnen Geräte erforderlich sind. Zudem wird das Management verschiedener Protokolle erleichtert.

Die Toolbox bietet eine Alternative zum Lichtsteuerungs-Protokoll Digital Addressable Lighting Interface = DALI, das für den Einsatz im IoT an seine technischen Grenzen stößt und nur über Gateways integriert werden kann. Durch die IP-basierte Datenübertragung wird der Transportweg von der Nachricht getrennt, wodurch die Kommunikation von der Administration entkoppelt wird. Flexibel lassen sich in dem nicht proprietären, offenen Lichtvernetzungssystem beispielsweise neue Beacons ohne Standardisierungsprozess hinzufügen.

Lesetipp Vernetztes Licht

* Mathias Burger ist Director Product Management Controls bei Tridonic in Dornbirn, Österreich.

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