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Vielfältige Unterstützung in Fertigung und Qualitätssicherung
Die Konstruktions- und Prüfparameter, die in der F&E-Abteilung festgelegt werden, bilden unabhängig von der Art ihrer Dokumentation die Grundlage für die weitere Prozessführung. In dieser Hinsicht macht es zunächst keinen Unterschied, ob diese Parameter elektronisch oder ganz klassisch auf Papier festgehalten wurden. EIM erleichtert die Umsetzung der F&E-Vorgaben jedoch insofern nachhaltig, als es deren Übertragung auf den Fertigungsablauf in Teilen automatisiert.
So werden an den Arbeitsplatzrechnern der Monteure automatisch die jeweils benötigten Konstruktions- und Montagepläne zur Verfügung gestellt. Die Hinterlegung entsprechender Datensätze vorausgesetzt, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, auf dem PC grafische Darstellungen einzelner Arbeitsschritte einzuspielen und die Ausführung der Schritte per Eingabeprotokoll zu dokumentieren.
Sind Mess-und Prüfinstrumente in EIM integriert, kann die Software für jeden vorgeschriebenen Kontrollvorgang eine automatische Parametrisierung der Geräte vornehmen. Dieses Verfahren minimiert die Gefahr fehlerhafter Parametrisierungen und erhöht so die Zuverlässigkeit der Messungen.
Da via EIM auch die Messergebnisse automatisch protokolliert und in der Datenbank abgelegt werden, entfällt außerdem die aufwändige, noch heute oft handschriftlich durchgeführte Erstellung von Messprotokollen. Die Einbindung von Arbeitsplatzsystemen sowie Mess- und Prüfgeräten ist dank offener Schnittstellen herstellerunabhängig möglich.
Bei ELABO Systemen erfolgt die Integration aufgrund vorprogrammierter Softwareeinstellungen automatisch. Zur Einbindung von Fremdgeräten sind derzeit noch manuelle Programmierschritte erforderlich, bei denen ELABO auf Wunsch Unterstützung leistet. Nach Ausführung dieser Schritte können Anwender ihre Fremdgeräte dann auch in der EIM-gesteuerten Prozesslandschaft ohne Einschränkung weiterverwenden.
Indem EIM den Techniker automatisch mit allen erforderlichen Informationen versorgt, Mess- und Prüfgeräte parametrisiert und zudem Dokumentationsaufgaben übernimmt, erleichtert die Softwarelösung die Qualitätssicherung und damit unter anderem auch das systematische Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001.
Speziell in diesem Zusammenhang bietet EIM zudem noch weitere interessante Möglichkeiten: Entsprechende Voreinstellungen vorausgesetzt, lässt sich mit Hilfe der Software verhindern, dass Arbeits-, Prüf- und Dokumentationsschritte ausgelassen oder unvollständig durchgeführt werden. Dann wird beispielsweise ein Messvorgang blockiert, wenn bei der Montage bestimmte Anweisungen nicht befolgt worden sind oder das Eingabeprotokoll nicht richtig ausgefüllt wurde.
Wurden Mess- und Prüfschritte versäumt, lässt sich umgekehrt die Inbetriebnahme von Instrumenten blockieren, die für den nächsten Montageschritt benötigt werden. Bei der Durchführung komplexer Arbeitsabläufe, die ein hohes Maß an Konzentration erfordern, ist diese begleitende Kontrollfunktion eine große Hilfe – erleichtert sie es doch, jene typischen Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden, die sich unter Zeitdruck oder bei belastungsbedingter Ermüdung schnell einstellen können.
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