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7. Qualitätsleistung

8. Lieferantenmanagement
Der Einkauf führt regelmäßig Marktrecherchen durch und kennt den weltweiten Beschaffungsmarkt. Ebenso führt er regelmäßig Anfragen durch und bietet allen potentiellen Lieferanten die Möglichkeit, seine Angebote abzugeben. Das Einkaufspersonal sichert bei den Anfragen das Know-how der eigenen Firma ab und respektiert das Know-how der Lieferanten. Der Einkauf nutzt die Wettbewerbssituation bzw. entwickelt sie bewusst, um wettbewerbsfähigere Konditionen zu bekommen.

Neben den kaufmännischen, rechtlichen (Eigentumsrechte) und technischen Vertragsbestandteilen werden auch die logistischen Anforderungen abgedeckt. Der Einkauf überprüft ständig die Wettbewerbsfähigkeit seiner Lieferanten. Ein SRM-System (Supplier Relationship Management) ist etabliert.
9. Innovationsleistung
Der Einkauf arbeitet ständig an der Verbesserung der Beschaffungsprozesse zusammen mit seinen Prozesspartnern. Zusätzlich wird die Innovationsleistung der Lieferanten in den eigenen Produktentwicklungsprozess oder auch Produktionsprozess aktiv eingebunden. Entwicklungen auf dem Lieferantenmarkt werden durch intensive Marktrecherchen beobachtet.
10. GRC-Management (Corporate Governance,
Risk Management, Compliance)
Im Unternehmen wird ein Risikomanagement-System gepflegt. Der Einkauf ist mit seinen Lieferanten darin enthalten. Es wird die Zukunftsfähigkeit der Lieferanten regelmäßig überprüft (Insolvenzradar). Maßnahmenpläne zur Vermeidung bzw. Kompensation von Lieferausfällen existieren.
Die Risiken sind transparent, bekannt und werden bestmöglich abgesichert. Unternehmenswerte und Unternehmens- bzw. Handlungsleitlinien liegen vor und werden gelebt. Abweichungen werden festgehalten und korrigiert. Das Einkaufspersonal hat eine schriftliche und aktuelle Erklärung zur Vermeidung von Interessenskonflikten abgegeben. Regeln zur Vermeidung möglicher Konflikte liegen vor. Es gibt eine neutrale Revisionsfunktion, die die Konformität von Soll/Ist überprüft.
11. Vertragsmanagement

12. IT-/Datenmanagement
Die Verbesserung der Beschaffungsprozesse erfolgt u. a. durch die effektive Nutzung integrierter IT-Systeme im Unternehmen. Es existiert ein IT-Strategieplan für den weiteren Ausbau und die weitere Automatisierung der Beschaffungsprozesse. Elektronische Ausschreibungsverfahren und Verhandlungsverfahren werden genutzt.
Das Einkaufspersonal wird geschult und die neusten Kommunikationssysteme werden verwendet. Die Da- tenstrukturen richten sich nach Industriestandards (z. B. DUNS-Lieferantennummern-Systematik), sind in der Unternehmensgruppe gleich und führen zu keiner Doppelung. Die Daten sind aktuell. Fehleingaben werden erfasst und schnell korrigiert.
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