Firmenakquisition Heitec übernimmt Artschwager + Kohl und forciert Intralogistik

Von Manuel Christa 1 min Lesedauer

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Der Erlanger Automatisierungsspezialist Heitec integriert den langjährigen Partner Artschwager + Kohl in die eigene Unternehmensgruppe. Die Übernahme sichert die Nachfolge des Herzogenauracher Softwarehauses und erweitert das Heitec-Portfolio für Lagerlogistik.

Von links nach rechts: Guido Artschwager (Firmengründer Artschwager + Kohl Software GmbH), Michael Frieß (Vorstandsvorsitzender HEITEC AG), Jürgen Kohl (bisheriger Geschäftsführer von Artschwager + Kohl Software GmbH) (Bild:  HEITEC / A+K)
Von links nach rechts: Guido Artschwager (Firmengründer Artschwager + Kohl Software GmbH), Michael Frieß (Vorstandsvorsitzender HEITEC AG), Jürgen Kohl (bisheriger Geschäftsführer von Artschwager + Kohl Software GmbH)
(Bild: HEITEC / A+K)

Seit Januar 2026 gehört die Artschwager + Kohl Software GmbH offiziell zur Heitec-Gruppe. Mit diesem Schritt stärkt der Technologie-Dienstleister seine Position in der Automatisierung und erschließt neue Marktsegmente. Michael Frieß, Vorstandsvorsitzender der Heitec AG, ordnet den Kauf strategisch ein: „Diese Akquisition ist ein wichtiger Schritt für Heitec, um unsere Kompetenz in der Intralogistik weiter auszubauen.“ Die Kombination aus Heitecs Technik und A+Ks Software schaffe „einzigartige Lösungen“ für die Kunden.

Nachfolgeregelung nach langjähriger Partnerschaft

Der Fusion ging eine über zehnjährige Zusammenarbeit bei diversen Projekten voraus. Da bei Artschwager + Kohl (A+K) keine interne Nachfolge bereitstand, war der Zusammenschluss für Jürgen Kohl, den bisherigen Gesellschaftergeschäftsführer, die logische Konsequenz. Er wechselt die Seite und verantwortet künftig das Branchenmanagement Intralogistik bei Heitec. „Ich freue mich darauf, zukünftig das Branchenmanagement Intralogistik bei Heitec zu verantworten und die Integration aktiv mitzugestalten“, erklärt Kohl.

Fokus auf Leitsysteme und digitale Zwillinge

A+K entwickelt seit 1998 IT- und Steuerungssoftware für die Produktions- und Intralogistik. Zum Kernspektrum gehören Leitsysteme, die Modernisierung bestehender Anlagen sowie Baukastensysteme wie Lomas und Tamas. Zudem realisiert das Unternehmen digitale Zwillinge zur Prozesssimulation und Schnittstellen zu gängigen ERP-Systemen.

Heitec ist mit über 1200 Mitarbeitern und 2000 Kunden deutlich breiter aufgestellt, von der Elektronik bis zum Sondermaschinenbau. Die Integration der A+K-Spezialisten schließt nun die Lücke zwischen der physischen Automatisierung und der steuernden Softwarelogik im Lagerbereich. (mc)

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