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Zwei Kepler GPUs und 3072 CUDA-Kerne für 32 Anwender
Ein weiteres GRID-Produkt, das in den USA bereits verfügbar ist und im Herbst 2013 auf den europäischen Markt kommt, ist die Visual Computing Appliance (VCA). Die VCA stellt eine Virtualisierungslösung von NVIDIA mit eigener Hard- und Software dar.
Unternehmen ohne IT-Abteilung erhalten mit dieser Appliance für 19-Zoll-Serverschränke ein mächtiges Werkzeug für die Nutzung professioneller, grafikintensiver Anwendungen von beispielsweise Adobe, Autodesk oder Dassault Systèmes. Designer, Ingenieure oder Architekten können auf der VCA etwa komplexe und aufwendige CAD-Modelle erstellen, ohne auf eine lokale Workstation zugreifen zu müssen.
Herkömmliche Clients in Form von Notebooks oder Desktops reichen aus, um per Mausklick einen virtuellen Arbeitsplatz mit Workstation-Leistung zu erstellen. Die Berechnungen übernimmt der mit GRID-Technologie ausgestattete VCA-Server. Der Zugriff erfolgt ebenfalls lokal über das Intranet oder extern über das Internet. Dadurch erhöht sich die Flexibilität bei gleichzeitigen Ressourceneinsparungen.
Herzstück eines jeden Systems mit GRID-Technologie sind GPUs von NVIDIA, die auf der neuesten Kepler-Architektur basieren. Die Grafikkarte GRID K1 bietet vier Kepler-GPUs mit insgesamt 768 CUDA-Kernen sowie 16GByte DDR3-Speicher. Noch leistungsfähiger ist die Karte GRID K2, die mit zwei Kepler-GPUs der Spitzenklasse, 3072 CUDA-Kernen und 8 GByte DDR5-Speicher für höchste Leistung konzipiert wurde. Mit NVIDIA GRID vGPU können maximal bis zu 32 Nutzer auf eine einzige GRID-Grafikkarte zugreifen.
Hochleistung für die boomende Gaming-Industrie
Mit GRID lassen sich aber auch abseits vom Business- und Enterprise-Segment neue Märkte erschließen. Etablierte Formen von Unterhaltungselektronik verschmelzen immer stärker mit neuen Diensten, um ein breiteres Publikum zu adressieren. Einer der wichtigsten Bereiche ist das Gaming. Wie wichtig Gaming über die letzten Jahre geworden ist, belegen aktuelle Zahlen: Der mit Abstand erfolgreichste Kinofilm aller Zeiten „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ knackte nach 17 Tagen die Umsatzmarke von 1 Mrd. US-$. Das Spiel „Call of Duty – Black Ops 2“ schaffte dies bereits nach 15 Tagen und ein derartiger Erfolg ist in der Gaming-Industrie kein Einzelfall.
Das Geschäft mit Computer- und Videospielen ist und bleibt äußerst lukrativ. Mit der GRID-Technologie bietet NVIDIA die Grundlage für eine weitere Evolutionsstufe im Gaming-Sektor an. Dank GRID können hochkomplexe und rechenintensive Inhalte über das Internet auf nahezu alle denkbaren Endgeräte wie zum Beispiel Gaming Portables, Smartphones, Tablets, TVs, Notebooks oder PCs gestreamt werden. Anders als bei herkömmlichen Content-on-Demand-Lösungen kann mit den über NVIDIA GRID gestreamten Inhalten interagiert werden.
Fazit: Ob aus der Cloud, über das Internet oder lokal im internen Firmen-Netzwerk – NVIDIA GRID ist das fehlende Puzzle-Teil für die nächste Entwicklungsstufe in der IT, bestehend aus Soft- und Hardware, das sich nahtlos in vorhandene Systeme integrieren lässt, um das Maximum an Leistung bei geringem Aufwand zu generieren. Dabei sind die Einsatzgebiete so vielfältig wie dieAnwender – Erstellung und Simulation von CAD-Modellen, Bearbeitung von Grafiken und Videos oder Gaming per Streaming auf unterschiedlichsten Endgeräten.
* * Susanna Tatár... ist PR Managerin Central Europe bei NVIDIA, München
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